56’500 Zuschauer in der Arena von Zug – es sind so viele wie noch nie an einem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF).
Und mittendrin ist auch Urs Hutmacher. Nicht etwa als Zuschauer auf den Rängen, sondern als einer von nur fünf Finalteilnehmer des Unspunnenstein-Wettkampfs – vor dem achten und letzten Gang.
Der Weisslinger hatte sich tags zuvor in der Qualifikation beispielsweise auch gegen Beat Hefti, den Olympiasieger im Zweierbob von 2014, durchgesetzt. Nur wenige Zentimeter entschieden. «Es ist mir wirklich ein guter Stoss gelungen», sagt Hutmacher. Er wuchtet den 83,5 kg schweren Stein 3,56 Meter weit.
«Das ist bei mir eine Lotterie. Ich bin noch nicht so sattelfest mit dem schweren Stein.»
Urs Hutmacher aus Weisslingen
Im Final will er noch mehr riskieren. Der ganz grosse Stoss will ihm aber nicht mehr gelingen. «Das ist bei mir eine Lotterie. Ich bin noch nicht so sattelfest mit dem schweren Stein», sagt der 25-Jährige. Mit dem fünften Platz kann er trotzdem zufrieden sein. Seine Konkurrenten in der «Königsklasse» sind fast allesamt Spezialisten. «Die machen keine andere Sportart», sagt Hutmacher.

