Grosse Wellen haben die European Games hierzulande im Vorfeld nicht geworfen. Das mag daran liegen, dass einige die Veranstaltung ganz grundsätzlich in Frage stellen. Allenfalls auch an der etwas willkürlich anmutenden Auswahl der Sportarten und dem Verzicht auf etablierte Leichtathletik-Formate. Oder ganz einfach daran, dass die Europaspiele nach 2015 erst zum zweiten Mal über die Bühne gehen.
Die Zahlen aber sind durchaus eindrücklich: 15 verschiedene Sportarten und 23 Disziplinen stehen von Freitag bis übernächsten Sonntag in Minsk auf dem Programm. 1000 Medienschaffende, 4000 Sportlerinnen und Sportler und um die 8000 Volunteer sind in der weissrussischen Hauptstadt im Einsatz.
Der Multisportanlass gilt als eine Art «Olympische Spiele im Kleinen». Für Nils Stump liegt genau darin der Reiz. Der zum 77-köpfigen Schweizer Aufgebot zählende Ustermer Judoka findet es spannend und lehrreich, an einem Grossanlass teilzunehmen.
«Das gibt mir die Chance, mich mit anderen Sportlern auszutauschen und gute Erfahrungen zu sammeln.»
Die Resultate bleiben aus

