Den grössten Frust hat Fabienne Schlumpf längst hinter sich. Jetzt blickt sie wieder zuversichtlich nach vorne.
«Ich habe die Herausforderung angenommen», sagt die Wetzikerin kämpferisch und sinniert: «Es ist zwar mühsam, gehört ein Stück weit aber zu meinem Beruf als Sportlerin. Ich muss da jetzt durch. Und letztlich lernt man in solchen Phasen auch etwas.»
Was ist passiert? Anfang Mai plagten die Steeple-Spezialistin im Training plötzlich Knieschmerzen. Kurz darauf bestätigte sich Schlumpfs Vorahnung, dass für einmal mehr als das übliche «zwicken und zwacken» dahinterstecken könnte.
Ein Knochenmarködem am Knie erforderte einen sofortigen Laufstopp. Es war das schlimmstmögliche Szenario für Schlumpf, die so gerne rennt.
«Was ich letztes Jahr aus einer Verletzung heraus geschafft habe, motiviert mich.»
Fabienne Schlumpf

