Alina Ring weiss, wie es sich anfühlt, wenn ein grosser Traum platzt. Die Lindauerin wollte 2020 an den Sommerspielen in Tokio dabei sein – an der olympischen Premiere des Sportkletterns.
Es wäre sicher ein überwältigendes Erlebnis gewesen. In Japan ist Klettern extrem populär. Vor allem Bouldern. Allein in Tokio gibt es rund 200 Boulder-Hallen.
Einen ersten, kleinen Schritt Richtung Japan hatte Ring bereits gemacht. Sie gehörte zum anfänglich neunköpfigen Schweizer Olympia-Pool.
Doch ihre Hoffnungen verglühten wie Sternschnuppen.
«Ich würde all die coolen Routen sehen und darf sie doch nicht klettern.»
Alina Ring

