Aus der anfänglichen Nervosität vor der Reise nach Down Under wurde schnell Begeisterung. «Ich kannte weder Coach, Trainingsgruppe noch Land», sagt Jasmin Weber .
Drei Monate verbrachte die Hinwilerin auf Vermittlung des Schweizer Nationaltrainers Gordon Crawford in Neuseeland und Australien für den Saisonaufbau und lebte in dieser Zeit bei verschiedenen Gastfamilien.
Weber spricht von vielen Einflüssen und einer «mega Motivation» im Kreis der Profiathleten. Und die 21-Jährige bestritt Ende März in New Plymouth (NZL) auch ihren ersten Wettkampf nach einer Pause von acht Monaten wegen einer Entzündung am Ansatz der Oberschenkelmuskulatur und einem Knochenmarködem im Sitzbein.
Beim Comeback aufgegeben
Allerdings gab Weber aufgrund von Atemproblemen bei ihrem Renncomeback auf der Radstrecke auf. Ein Grund zur neuerlichen Sorge? «Nein. Der Weltcup war gut besetzt. Und ich wusste, dass dieser für mich etwas früh kommt.» Defizite sieht sie hierbei gerade noch im Bereich der schnellen Intervalle.

