Ein Weltuntergang? Nein, das ist der Abstieg des UHC Pfannenstiel aus der Nationalliga B nicht, wie Christof Maurer sagt. «Aber eine kleine Welt ist für uns schon zusammengebrochen», gibt der Teammanager zu.
Zwei Saisons spielte «Pfanni» zuletzt in der zweithöchsten nationalen Liga, war mit seiner Philosophie, in der das Kollektiv und der Spass an erster Stelle stehen sowie seinen lautstarken Fans ein Farbtupfer. Am Sonntag aber verlor die Mannschaft von Trainer Marc Werner nicht nur gegen den Erstligisten Eggiwil 2:6, sondern durch das 0:3 in der Serie auch seinen Platz in der NLB.
«Man konnte nicht erwarten, dass das Märchen ewig dauert.»
Teammanager Christof Maurer
Insgesamt 55 Spiele lang dauerte das Märchen, wie Teammanager Maurer die Zeit auf der nationalen Bühne nennt. Und er sagt: «Man konnte nicht erwarten, dass es ewig dauert.»
Dennoch hat der Abstieg einen bitteren Beigeschmack. Gegenüber der ersten NLB-Saison, die er abgeschlagen am Tabellenende beendete, machte der UHC Pfannenstiel heuer einen deutlichen Schritt nach vorne. Er etablierte sich in der zweithöchsten Liga und war nur noch ganz vereinzelt chancenlos.

