Zwischen Jeannine Gmelin und dem Standort des Schweizerischen Ruderverbands (SRV) liegen in diesem Moment nur 500 m. Dennoch zeigt schon der Ort der Medienkonferenz am Donnerstag in Sarnen, dass die zwei Parteien jetzt auf unterschiedlichen Pfaden unterwegs sind.
Im Gebäude ihres Hauptsponsors wirft die Ustermer Skifferin einen Blick auf die Saison voraus, die in knapp einem Monat beginnt und deren Höhepunkt die WM in Ottensheim (AUT) im August ist.
Vor allem spricht die 28-Jährige aber über ihre turbulenten letzten Monate, in denen sie die eine oder andere schlaflose Nacht verbrachte. Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen: Das eigentlich aus der Not heraus entstandene Privatteam (siehe Box).
Vom Ausbruch des Konflikts bis zur Lösung
Ende Januar bricht ein schon länger schwelender Konflikt zwischen dem Schweizer Ruderverband (SRV) und seiner Vorzeigeathletin Jeannine Gmelin offen aus. Es geht dabei hauptsächlich um die Ausrichtung der Trainingspläne.

