Es hätte dieses Viertelfinal-Duell auch ohne den Wahlmodus gegeben. Wiler-Ersigen aber durfte als Zweitplatzierter nach der Qualifikation seinen ersten Playoff-Gegner aussuchen – und wählte Uster (7.).
Die Entscheidung der Emmentaler ist absolut nachvollziehbar. 31 der letzten 32 NLA-Spiele gegen Uster entschied der Rekordmeister für sich. Vor der Wiederauflage des letztjährigen Playoff-Viertelfinals spricht zumindest auf dem Papier wenig bis gar nichts für den Underdog. Dass Wiler-Ersigen gegen Uster jeweils gewinnt, scheint eine Art Gesetz zu sein.
Usters finnischer Trainer Mika Heinonen lässt die vernichtende Statistik kalt. Mit Zahlenspielereien dürfe sich beschäftigen, wer wolle, sagt der ausgebildete Sportlehrer. Er stellt sich auf den Standpunkt: «Es ist eine neue Serie.» Und kündigt an, sein Team werde «von der ersten Minute an» alles in die Waagschale werfen.
Auf und Ab wegen Ausfällen
Es wird interessant zu sehen sein, wie stark der UHC Uster den Favoriten fordern kann.

