Es herrscht so etwas wie Aufbruchstimmung. Auf der Verbandswebsite Swiss Cycling wird in der Jahresbilanz aufgrund des guten Abschneidens an den letzten Weltmeister- und Europameisterschaften sogar von einer «Renaissance des Bahnvierers» gesprochen.
Und diesen Worten folgte im Januar an den Weltcups in Cambridge und Hongkong die Bestätigung. Zuerst wurde in Neuseeland der nationale Rekord in der Mannschaftsverfolgung unterboten, dann liess die «nächste Generation» in Hongkong ein weiteres Mal aufhorchen.
Zu den jungen Hoffnungsträger im Schweizer Team zählt auch Nico Selenati, selbst wenn er in der «Königsdisziplin» auf der Bahn derzeit keine Rolle spielt. Seine letzten Anläufe waren «nicht allzu gut verlaufen», wie der Wolfhauser bestätigt.
«Nico ist ein starker Starter. Doch im Bahnvierer hat bisher immer etwas gefehlt. Das heisst aber nicht, dass er sich in dieser Disziplin nicht noch entwickeln kann», sagt Daniel Gisiger, der Schweizer Nationaltrainer.
Das Lob des Trainers

