Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Sport

Bereit für eine Rückkehr in die NLA?

Viel Pflicht, wenig Kür: Und dennoch schlossen die Floorball Riders die NLB-Qualifikation als Gruppenerster ab. In den Playoff-Viertelfinals treffen sie nun als klarer Favorit auf Uri.

Riders-Spielerin Annina Faisst im Spiel gegen Zäziwil, Riders-Verteidigerin Katja Timmel bedrängt Zäziwils Nicole Siegenthaler., Alles unter Kontrolle: Melanie Rüegg (Riders) gegen Zäziwils Ramona Zimmermann.

Bereit für eine Rückkehr in die NLA?

Vom Fachmagazin «unihockey.ch» wurden die NLB-Frauen der Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti im Vorfeld der Saison als «Wundertüte» bezeichnet.

Begründet wurde dieses Etikett mit ihren Formschwankungen. Davon waren die Oberländerinnen in der Qualifikation allerdings weit entfernt. Zwar boten sie nur selten eine Kür, Konstanz legten sie aber durchaus aufs Parkett.

«Wir haben es oft spannend gemacht.»

Sarah Altwegg, Sportchefin und Spielerin

Die meisten Erfolge fielen knapp aus, einige Male ging es in die Verlängerung oder sogar ins Penaltyschiessen. Den ersten Kantersieg der Saison gab es erst vor Wochenfrist – in der letzten Runde gegen Trimbach (9:2). «Wir haben es oft spannend gemacht», sagt Sportchefin und Spielerin Sarah Altwegg. Die Gründe dafür ortet sie im mentalen Bereich.

Und doch gehen die Oberländerinnen als Erster der Qualifikation in die Playoffs. Es ist eine klare Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, als sie sich schwerer taten und nur den vierten Rang belegten. «Wir sind mit dem bisherigen Abschneiden zufrieden», sagt Altwegg.

Sowieso: Die 29-jährige Verteidigerin ist überrascht vom Niveau in der von acht auf zehn Teams aufgestockten Nationalliga B. Einzig das abgeschlagene Trimbach fiel ab.

Für die Floorball Riders gilt es nun aber wie im Vorjahr in der entscheidenden Phase das Leistungspotenzial abzurufen. In einer dramatischen Finalserie mussten sie sich damals erst in der «Belle» geschlagen geben – dafür ausgerechnet gegen den Lokalrivalen und späteren Aufsteiger Laupen.

Mehr Breite im Kader

Die Qualität und Erfahrung für einen erneuten Finaleinzug ist natürlich noch immer im Team vorhanden – wie auch Altwegg bestätigt. «Wir haben sogar etwas mehr Breite im Kader», betont sie.

Als einzige Spielerin der Riders fällt Verteidigerin Nadine Stadelmann, die Ende Oktober eine Knieverletzung erlitt, noch geraume Zeit aus.

Die Stärke der Riders erfahren musste beispielsweise jüngst auch das vorbeigezogene Laupen im Cup erfahren (5:2). Der Sieg ist zumindest ein Indiz dafür, dass sie ein ernsthaftes Wörtchen im Kampf um eine mögliche Rückkehr in die NLA mitreden wollen.

In den Playoff-Viertelfinals (best-of-3) wartet nun der Tabellenachte Uri. Es ist auf dem Papier eine Pflichtaufgabe. Im Idealfall sollte die Hürde mit zwei Siegen bereits am Wochenende gemeistert werden.

Sportchefin Altwegg warnt allerdings von einem Unterschätzen des Gegners. «Das wird kein Selbstläufer», bekräftigt sie.

Und für die gebotene Vorsicht gibt es Gründe. Die Altdorferinnen gewannen sechs der letzten sieben Spiele und schafften so in extremis noch den Playoff-Einzug. Selbst Spitzenteams wie Rümlang-Regensdorf und Mendrisiotto gingen als Verliererinnen vom Feld.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns