Es macht Gian Sutter «ein wenig stolz», was er in den letzten Monaten geleistet hat. Vor der Saison dachte sich der Weltcup-Neuling: «Einmal einen Slopestyle-Halbfinal zu erreichen, wäre megacool.»
Zweimal gelang es ihm – in Kreischberg und Laax. Das führte beim Pfäffiker zur Erkenntnis: «Auch ein Final müsste drin liegen.»
Vor wenigen Tagen war es soweit. Der 19-jährige Freestyle-Snowboarder stiess auf der Seiser Alm als einziger Schweizer in den Final der Top 10 vor. Und ärgerte sich hinterher, dass ihm keiner der drei Finalruns gelungen war. Er hatte realisiert: Es wäre noch mehr möglich gewesen als dieser 10. Platz.
«Man muss im Weltcup alles sauberer machen.»
Gian Sutter
Die guten Resultate im ersten Weltcup-Jahr haben Sutter gezeigt: Er kann auch auf diesem Niveau mithalten. «Es war für mich wichtig, das zu merken», sagt er in seiner unaufgeregten Art.

