Besser geht es nicht. Seit Jahresbeginn reitet die Oberdürntnerin Vivian Guyer mit dem VC Kanti Schaffhausen auf einer eigentlichen Erfolgswelle. In der Meisterschaft wurden Neuchâtel (3:0), Franches-Montagnes (3:2) und Genf (3:0) nacheinander bezwungen.
Und vor Wochenfrist gab es von den 600 Fans nach dem Viertelfinals-Einzug im Challengers-Cup sogar stehende Ovationen. Als Lohn warten jetzt die Sloweninnen von Nova Gorica.
«Man berührt als Regisseurin fast jeden zweiten Ball. Da muss man immer hellwach sein.»
Schaffhausen-Trainer Nicki Neubauer
«Es ist für uns eine grosse Ehre, dass wir im Europacup verbleiben», freute sich Guyer, die entscheidenden Anteil an den jüngsten Ergebnissen hatte. So beispielsweise auch im engen Vergleich gegen Franches-Montagnes, als sie im Tiebreak den Matchball verwertete.
Tatsächlich ist die Entwicklung der Oberländerin beachtlich. In ihrer dritten Saison beim Schaffhauser NLA-Volleyballklub hat sie sich auf der wichtigen Zuspielerin-Position zur festen Grösse entwickelt – mit gerade mal 20 Jahren.

