Die Formkurve des TV Uster zeigt wieder nach oben. Acht Punkte resultierten aus den letzten sechs Partien der Erstliga-Gruppe 2. Und dennoch ist die Chance auf den Einzug in die Finalrunde zwei Runden vor dem Ende der Qualifikation nur von rechnerischer Natur. Denn auch bei Siegen über Frick und die Seen Tigers braucht es ein ziemliches Wunder um auf den nötigen vierten Platz vorzustossen.
Einzig Siggenthal/Baden ist für den Tabellenfünften überhaupt noch greifbar. Doch die Aargauer treffen zum Ende auf die abgeschlagenen Kloten und Magden/Möhlin – und sie haben derzeit auch das deutlich bessere Torverhältnis als der TVU.
Ein 0:10 forfait zum Auftakt
Soviel zur Theorie. Die Realität für die Ustermer Handballer heisst Abstiegsrunde. «Früh punkten», lautete noch vor der Saison die Devise von Trainer Robin Gerber. Nur: Dieses Vorhaben ging mit nur einem Sieg aus den ersten sieben Spielen gründlich in die Hosen.
Das Unheil begann dabei mit der eigentlich gewonnenen Auftaktpartie gegen Kloten (37:19), die nachträglich wegen eines nicht einsatzberechtigten Spielers 0:10 forfait verloren ging. «Das darf nicht passieren», sagt Rolf Schärer, der Technische Leiter beim TVU.

