Eine Snowboardtasche, dazu ein kleiner Rucksack: Mehr hat Gian Sutter am Flughafen Zürich-Kloten nicht dabei, als er sich nach Den Haag aufmacht. Darauf angesprochen, lächelt der Pfäffiker.
Der 19-Jährige, mittlerweile ein erfahrener Reisender, ist in den vergangenen Monaten weit herumgekommen. Spanien, Japan, Kanada, Neuseeland und Italien stehen auf seiner Liste.
Seit dem Wochenende gehört nun also auch Holland dazu, wo er an einem Railcontest (Rails sind Geländer) teilnahm. An diesem standen kaum Snowboarder am Start, die wie Sutter den Fokus aufs Training und Wettkämpfe legen, sondern «eher Leute aus der Filmindustrie», wie der Oberländer sagt.
«Es war gut zu sehen, wo ich stehe und was ich noch machen muss, um weiter nach vorne zu kommen.»
Gian Sutter
Der Kurztrip war für ihn, der selber viel Freude an der Snowboard-Filmerei gefunden hat, eine willkommene Abwechslung. Quasi ein Motivationszückerchen vor der Rückkehr in den Alltag.

