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Warum Patrick Müller zum Pokerspieler wurde

Neoprofi Patrick Müller hat eine Saison wie ein Wellental hinter sich. Dank dem starken U-23-WM-Rennen aber weiss der junge Ustermer, dass der Weg stimmt. Und im nächsten Jahr winken attraktive Ziele.

Das Ende ist absehbar. Zwei Strassenrennen am Wochenende, darunter der traditionsreiche Klassiker Paris–Tours, am Mittwoch darauf «als cooler Abschluss» und nur aus Spass ein Mountainbikerennen. Dann ist für Patrick Müller die Saison zu Ende.

Der Ustermer ist froh darüber. «Ich merke, ich bin genauso müde, wie wenn ich die ganze Saison gefahren wäre.»

Ist er allerdings nicht. 35 statt 56 Renntage wie im Vorjahr stehen auf seinem Konto, 5738 statt 8249 Rennkilometer. Doch die Zahlen sind irreführend.

«Ich merke, ich bin genauso müde, wie wenn ich die ganze Saison gefahren wäre.»
Patrick Müller

Der 22-Jährige hat eine mental und körperlich kräftezehrende Zeit hinter sich. Er absolvierte sein erstes Jahr bei den Profis, bestritt erstmals populäre Rennen wie die Flandernrundfahrt bei der Elite.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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