Der Gossauer Speaker war etwas verwirrt. Eben erst hatte er die dritte und vermeintlich letzte Auswechslung des eigenen Zweitliga-Teams über die Lautsprecher verkündet, als sich ein weiterer Spieler für seinen Einsatz bereit machte. Doch die Verwunderung löste sich schnell auf, in dem ein daneben stehender Zuschauer den Funktionär über die Regeländerung informierte.
Bestimmt: Die Vereinsverantwortlichen hätten ihn eigentlich im vornherein über diese Regeländerung informieren sollen. Wie dem Speaker dürfte es aber noch manchem sonstigen Besucher auf den regionalen Fussballplätzen zum Anfang dieser Saison ergangen sein.
Bis zu vier Wechsel pro Match können die Trainer in der Interregio neuerdings pro Match vollziehen – in der 2. Liga sind in der Region Zürich sogar deren fünf möglich.
Zufriedenere Spieler
Laut Willy Scramoncini, Leiter Spielkommission beim Fussballverband der Region Zürich (FVRZ), ist die Regeländerung bei den Beteiligten gut angekommen. Erst am letzten Freitag war es nämlich zu einer Sitzung mit Vertretern der Zweitliga-Klubs gekommen, um die ersten Erfahrungen auszutauschen.

