Die Lücke? War riesig. 18 Punkte fehlten dem UHC Pfannenstiel als Schlusslicht vergangene Saison auf den letzten Playoff-Platz.
Der Sprung nach vorne müsste also enorm gross sein. Was wiederum zur Frage führt: Spricht man bei «Pfanni» vor der am Sonntag beginnenden zweiten Saison in der NLB überhaupt von den Top 8?
«Nein», sagt Teamchef Christof Maurer, «wir haben bewusst darauf verzichtet.»
Er und Trainer Marc Werner hätten in Anbetracht der Tatsachen vielleicht auch irritierte Blicke geerntet. Denn es gilt ja nicht nur die schwierige letzte Saison zu berücksichtigen, die mit der Rettung in den Playouts ein glückliches Ende fand, sondern auch die aktuellen Voraussetzungen.
Und die haben sich nicht grundlegend geändert. Beim Oberländer B-Ligisten hat man beispielsweise darauf verzichtet, von zwei auf drei Trainings pro Woche auszubauen. «Was nützen mir drei, wenn die Hälfte der Spieler dann trotzdem nicht kommt?», fragt Maurer. «Da trainieren wir lieber nur zweimal, dafür qualitativ gut.»

