Im Juni war er für eine Stippvisite da. Vor dreieinhalb Wochen nahm Mika Heinonen dann seine Arbeit im UHC Uster offiziell auf.
Der neue finnische Trainer des NLA-Klubs hat eine interessante Aufgabe vor sich. Nach zwölf vergeblichen Anläufen klappte es in Uster letzte Saison endlich mit der Playoff-Qualifikation. Nun geht es in der am Sonntag beginnenden Meisterschaft darum, am Erfolg anzuknüpfen.
Vor allem mental hat die Premiere etwas ausgelöst, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten bestärkt. «Die Mannschaft hat gesehen, dass sie jeden Gegner schlagen kann», sagt Sportchef Thomas Schwarz. «Sie weiss, dass noch mehr möglich ist. Der unbedingte Siegeswillen muss dafür weiter verankert werden.»
Kanebjörks Ansatz
Bestes Beispiel für das veränderte Denken ist die Haltung von Usters neu verpflichtetem Schweden Joel Kanebjörk. Der zweifache Weltmeister sprach nach seiner Vertragsunterzeichnung davon, zuerst müsse man sich bewusst werden, dass jedes einzelne Spiel zähle.

