Nico Selenati nennt ihn den «Monstertag». Das ist nicht einmal übertrieben – bei diesem Programm. Gleich dreimal war der Wolfhauser letzte Woche an der Nachwuchs-Bahn-EM am selben Tag im Einsatz.
Nach der Qualifikation im U-23-Scratch am Mittwochmorgen bestritt er auch jene in der Mannschaftsverfolgung, als Zückerchen dann am Abend den Scratch-Final.
In diesem geriet er sogleich in eine ungünstige Lage und dachte kurz: «Das Rennen ist vorbei.» Selenati aber gelang es aufzudrehen.
Am Schluss jubelte er gar über Silber – es war der Auftakt zur erfolgreichsten Woche seiner Karriere.
«Ich hätte nicht gedacht, dass es danach so weiter geht», sagt der 22-Jährige mit einem Blick auf seine EM-Bilanz. In drei Disziplinen startete der sprintstarke Oberländer in Aigle, dreimal war er an der Medaillenzeremonie dabei.

