Ihr Auftritt im Letzigrund ist schon vorbei, bevor das Hauptprogramm von Weltklasse Zürich überhaupt beginnt. Und der eine oder andere Platz im mit 25’000 Zuschauern ausverkauften Stadion ist zu diesem Zeitpunkt auch noch leer.
Das Erlebnis aber ist deswegen nicht weniger eindrücklich für die diejenigen, die «nur» im Vorprogramm des Meetings starten. Es ist für alle ein Gänsehautmoment, auf der Tartanbahn zu stehen, ins gefüllte Oval blicken zu können und den Lärm der Fans zu hören, die mit ihren Handflächen auf die Werbebanden schlagen.
Weltklasse Zürich – das ist für jeden Schweizer Athleten ein Leckerbissen. Oder wie es der Rütner Hürdenläufer Dany Brand, noch immer schwer atmend, kurz nach seinem 400-m-Hürdenrennen sagt: «Es war der emotionale Höhepunkt des Jahres.»
Im Training sieht der Athlet des LC Zürich jeweils all die leeren roten Sitze im Letzigrund. «Und jetzt diese Farbenpracht. Das ist einfach geil. Es ist eine Ehre, hier starten zu dürfen.»
Das spezielle Kribbeln

