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Uster weiterhin mit weisser Weste

Nach zwei Spielen hat Interregio-Aufsteiger FC Uster das Punktemaximum auf dem Konto. Die Ustermer bezwangen daheim den FC Amriswil 2:1.

Ustermer Jubel über das 1:0., Usters Ivan Jakovljev (links) wehrt sich., Dejan Ilic vom FC Uster (links) gegen Fabian Kreis., Abgehoben: Der Ustermer Dominik Dedic (links) wird gefoult.

(Foto: David Kündig)

Uster weiterhin mit weisser Weste

Interregio-Rückkehrer FC Uster hält seine Weste weiterhin rein. Das Team von Trainer Fabio Digenti gewann in der Gruppe 6 auch seine zweite Partie der Saison und machte seinen Traumstart damit perfekt.

Dem Erfolg in Kreuzlingen zum Auftakt liessen die Ustermer am Mittwoch zuhause im Duell zweier Aufsteiger gegen Amriswil erneut ein 2:1 folgen. Der FCU ist so nach zwei Runden eines von vier Teams mit dem Punktemaximum.

«So macht es wirklich Spass.»

Uster-Trainer Fabio Digenti

Die physisch starken und oft mit langen Bällen operierenden Amriswiler hatten über die gesamte Partie gesehen zwar mehr Spielanteile. Die auf diese Saison hin auf zahlreichen Positionen neu besetzten Ustermer aber waren darauf ideal eingestellt. Sie staffelten weit zurück, verteidigten diszipliniert und vor allem solidarisch, setzten auf schnelles Umschalten und blieben mit Nadelstichen stets gefährlich.

«So macht es wirklich Spass», freute sich Digenti hinterher und lobte seine Mannschaft ausdrücklich. «Von der Leidenschaft und vom Willen her war das erneut eine Topleistung.»

Ein Doppelwechsel, der wirkt

Zupass kam dem FCU, dass er sich früh einen Zweitore-Vorsprung erarbeiten konnte. Schon den ersten guten Angriff schloss Oscar Barreiro (7.) mittels Seitfallzieher zum 1:0 ab. In der 35. Minute erhöhte der von Dominik Dedic lancierte Riad Rama zum 2:0.

Zu Beginn der zweiten Hälfte und nach dem Anschlusstor der Gäste in der 55. Minute wankte das Heimteam dann aber. Und es kassierte gar ein zweites Gegentor, das vom Schiedsrichter wegen Offside allerdings annulliert wurde.

«Zu recht», wie Digenti fand. Er nahm daraufhin einen Doppelwechsel vor. Und dieser zeigte die erhoffte Wirkung. Der Druck der Gäste liess nach, im Ustermer Spiel kehrte wieder mehr Ruhe ein. Das Heimteam kam im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte zu einigen guten Chancen. Der FCU verpasste es allerdings mehrfach, die Partie mit einem dritten Tor zu entscheiden.

«Aus diesen Möglichkeiten müssen wir mehr herausholen», monierte Digenti deshalb.

«Verstecken uns nicht»

Für die Ustermer geht es am Sonntag mit einer interessanten Begegnung weiter. Oder wie Digenti sagt: «Mit einem heissen Match.» Sein Team trifft auswärts auf den ebenfalls perfekt gestarteten und offensivstarken FC Rüti.

«Wir sind uns unserer Rolle bewusst» sagt Digenti. «Wir sind der Aufsteiger. Aber verstecken werden wir uns nicht.»

«Wir sind uns unserer Rolle bewusst. Wir sind der Aufsteiger.»

Uster-Trainer Fabio Digenti

Der FCU tritt dabei nicht nur mit reichlich Selbstvertrauen an. Er hat auch die Statistik auf seiner Seite. In den letzten vier Interregio-Duellen zwischen Uster und Rüti setzte sich nie das Heimteam durch. Und die Ustermer siegten auswärts zweimal deutlich.

Uster – Amriswil 2:1 (2:0)

Tore: 7. Barreiro 1:0. 35. Rama 2:0. 55. Amriswil 2:1. – Uster: Sturzenegger; Jakovljev, Steinmetz (65. Demasi), Schiendorfer, Lopes; Barreiro (75. Kuelo), Rama, Dedic (65. Tiscar), Bozkir (85. Rüegg), Salkic, Ilic.

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