Nach Sieg im Stechen weiter OKV-Cup-Leader
Am Samstag kämpften auf der Reitanlage Eisfeld in Gossau die Reitvereine um den Sieg im OKV-Cup der NOP Pferdeversicherungen. Der heimische Reitverein Wetzikon und Gossau lag im Zwischenklassement vorne und wollte natürlich einen weiteren Sieg holen.
Im Normalumgang blieb die Equipe mit Simone Capt auf Olympica, Laura Furegati im Sattel von Allure V, Carole Grisotto mit Cortani vom Wellberg CH und Christine Lang auf Collandro fehlerfrei. So musste ein Stechen mit dem Reitverein Uster und dem Verein Elgger Pferdefreunde ausgetragen werden.
Beim anschliessenden Parcours entschied, weil keine Stange in den Sand fiel, die Zeit für die heimische Equipe vom Reitverein Wetzikon und Gossau. Sie gewann mit einer Zeit von 63,91 Sekunden vor dem Reitverein Uster und dem Verein Elgger Pferdefreunde.
Ein positives Fazit
Dies freut auch die OK-Präsidentin Claire Bodmer, die überhaupt ein positives Concours-Fazit zog. «Wir haben sehr gute Feedbacks bekommen, es gab keine schweren Stürze und die Helfer gaben, trotz des heissen Wetters, alles. Der Teamgeist hat mir imponiert.»
Hunde und Pferde als Equipe
Jeweils ein Reiter und ein Hundeführer traten als Equipe an. Der Reiter bestritt einen Springparcours, bevor Hund und Hundeführer ein Agilityparcours absolvierten. (Handy-Video: PD)
Meierhans in der Siegerrunde
Ein weiterer Höhepunkt war das Springen über 140 Zentimeter, bei dem auch der Gossauer Stefan Meierhans antrat. Er hatte mit Anthony Bourquard, Bereiter bei Steve Guerdat, Edouard Schmitz und Paul Estermann starke Konkurrenz. Doch Meierhans ergatterte sich trotzdem zumindest einen Startplatz in der Siegerrunde mit den besten acht Reiterpaaren.
Dort ging für Bourquart dank einem angriffigen Ritt die Rechnung auf. Der Genfer erreichte mit Thalie d’Anjou nach 32,08 Sekunden das Ziel, was für ihn den Sieg vor den ebenso fehlerfreien Estermann (Anaba Haize) und Roger Umnus (Salt’n Pepper) bedeutete. «Ich bin zufrieden, dies war mein erster Concours mit ihr. Thalie d’Anjou springt einfach und ist schön zum Reiten. Also musste ich sie nur noch zum Sieg lenken», sagte Bourquard.
Auf den Hund gekommen
Am Samstag kam es zudem mit der «Horse and Dog»-Prüfung zu einer Premiere in Gossau. Der Reiter absolvierte einen Springparcours. Sobald sein Pferd mit allen vier Hufen über dem letzten Sprung war, konnten Hund und Hundeführer loslegen. Sie mussten einen Agility-Parcours mit Röhren, Sprüngen und einer hohen Rampe absolvieren.
Die Prüfung bot viel Spass, jedoch war auch Konzentration bei den Teilnehmern gefordert. Die kleinsten Hunde, die partout nicht über oder durch die Hindernisse wollten, wurden kurzerhand auf den Arm genommen und vom Hundeführer über die Hindernisse getragen. Gewonnen hat die Equipe «Kassino» mit Céline Heilinger auf dem Pferd E. W. Kassandra CH und der Hundeführerin Nadja Spitzli mit Nino. (zo)
