«Morgen sind wir Champions» heisst eine Doku-Serie des Schweizer Fernsehen. In der Anfang dieser Woche ausgestrahlten zweiten Staffel stehen aufgrund der am Mittwoch gestarteten U-19-EM sechs Fussballerinnen des Schweizer U-19-Nationalteams im Fokus.
Fiona Hubler zählt nicht zu den auserwählten Protagonistinnen der TV-Sendung. Und doch nimmt die Ustermerin an der Heim-Endrunde eine tragende Rolle bei den Schweizerinnen ein. Beim Auftakt-Remis vom Mittwoch in der Gruppenpartie gegen den vierfachen Europameister Frankreich (2:2) kam sie im zentralen Mittelfeld über 64 Minuten zum Einsatz.
«Fiona hat sich zu einer Leaderin entwickelt und ist deshalb für mich sehr wichtig», sagt Nationaltrainerin Nora Häuptle. Sie charakterisiert Hubler auf dem Feld als «eher verspielte Natur» und «Technikerin, die den Ball sehr gerne am Fuss hat». Dazu passt, dass Hubler zu den seit jeher als rar geltenden und damit gesuchten Spielerinnen mit einem starken linken Fuss zählt. «Die kann man immer gebrauchen», sagt sie mit einem verschmitzten Lächeln.
Die physischen Fortschritte
Besondere Fortschritte hat Hubler zuletzt insbesondere im körperlichen Bereich erzielt – dies sehr zur Freude von Häuptle. «Die Physis war bei ihr ein wichtiger Ansatzpunkt. Da hat Fiona aber viel individuell gearbeitet – und dadurch jetzt so gute Werte wie noch nie», freut sich die 34-Jährige.

