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Doppelsieg für Meierhans

Über 45 Stunden lang galoppierten Pferde während fünf Tagen über den grossen Reitplatz von Turbenthal. Der grosse Final sowie die Gesamtwertung des Ostschweizerischen Concours Club wurde von Ester Sennhauser mit Bodet M gewonnen. Stefan Meierhans dominiert in der höchsten Prüfung.

Der Gossauer Stefan Meierhans konnte sich gleich doppelt feiern lassen. (Foto: Corin-Angela Koch), Der Gossauer Stefan Meierhans konnte sich gleich doppelt feiern lassen. (Foto: Corin-Angela Koch), Das Siegerfoto vom grossen Final (von links): Marlen Kocher, Albert Herzog (Sportchef OCC), Ester Sennhauser (Siegerin), Svenja Schnyder (Ehrendame), Ayhan Koçer (Prüfungssponsor Miele AG). , Der kleine Final (von links): Marlen Kocher, René Fisch (Kassier des OCC), Stefan Frick (Aktuar OCC), Sieger Alexandra Reith, Svenja Schnyder, Franz Bärlocher. (Foto: Corin-Angela Koch), Alexandra Reith unterwegs zum Sieg auf Chaps. (Foto: Corin-Angela Koch), Stimmungsbild vom Turbenthaler Traditionsanlass. (Foto: Corin-Angela Koch)

Doppelsieg für Meierhans

Der Höhepunkt des Sommerspringens Turbenthal fand traditionellerweise am Samstagnachmittag statt. Auf dem Programm stand die Austragung des Finals des Ostschweizerischen Concours Club, kurz OCC. Für diesen Final werden die sechs besten Ergebnisse aus zehn Qualifikationsprüfungen während eines Jahres berücksichtigt. Dabei kann sich ein Reiter für den grossen Final über 125 Zentimeter oder den kleinen Final über 115 Zentimeter qualifizieren.

Anspruchsvoller kleiner Final

Wie es sich für einen Final gebührt, stellte das Parcoursbauerteam einen anspruchsvollen und selektierenden Parcours. Für das einmalige Stechen qualifizierten sich von den 30Teilnehmern neun Paare.

Gespannt wartete man auf Martina Guntli aus Sennwald, welche als letztjährige Siegerin ihren Titel verteidigen versuchte. Angriffig und fehlerfrei galoppierte sie ins Ziel. Das liess hoffen. Direkt nach Guntli startete Alexandra Reith aus Adliswil mit dem neunjährigen Schimmel Chaps. Ihr gelang ebenfalls ein Nullfehlerritt und dies noch drei Sekunden schneller als Guntli. Auch der zuletzt Startende konnte ihre Zeit nicht unterbieten und so gewann Alexandra Reith mit Chaps verdient.

30 Paare im grossen Final

Im grossen Final des OCC konnten sich 30 Paare auf die Startliste setzen lassen, wovon neun den Normalparcours ohne Strafpunkte absolvierten und sich für das Stechen qualifizieren konnten. Die letztjährige Siegerin Severine Schmid aus Wetzikon musste leider bereits im Normalparcours einen Abwurf hinnehmen und war somit nicht mit von der Partie.

Gestartet wurde in aufsteigender Zwischenrangliste, sodass die wahrscheinlichsten Anwärter auf den Gesamtsieg am Schluss an der Reihe waren. Im Stechen mit dabei waren die beiden Führenden der Gesamtrangliste, Ester Sennhauser (Bettwiesen) und Marianne Hauser (Mörschwil) und so blieb es spannend.

Sennhauser war zuerst am Start und setzte mit ihrem fehlerlosen Parcours Hauser unter Druck. Hauser konnte wegen eines Abwurfes nicht mithalten und platzierte sich in der Gesamtwertung auf Rang zwei. «Endlich hat es geklappt! Letztes Jahr wurden wir zweite, doch dieses Jahr hat es gereicht!», meinte die strahlende Siegerin über ihr Ziel.

Vorwärts reiten angesagt

Am Sonntag krönten die Prüfungen über 140 Zentimeter den Anlass. Hier schien die vorgegebene Zeitlimite der grosse Knackpunkt zu sein. Zehn Reiter verpassten das Stechen lediglich aufgrund der Zeit. Insgesamt kamen zehn Paare genügend schnell ins Ziel und qualifizierten sich für das Stechen.

Stefan Meierhans aus Gossau gelang dies gleich mit zwei Pferden. Im Stechen wurden nur drei fehlerfreie Runden gezeigt, wovon Stefan Meierhans die schnellsten zwei drehte und sich gleich doppelt feiern lassen konnte.

Neuer OK-Präsident

13 Jahre lang fungierte Annemarie Hächler aus Hittnau als OK-Präsidentin des Anlasses. Als aktive Turnierreiterin kennt sie sowohl Veranstalter- wie auch Teilnehmerseite und weiss, was ein guter Turnier ausmacht.

Dieses Jahr übernahm der ehemalige Wilemer Gemeindepräsident Felix Moser Hächlers Amt. Das Freimitglied kennt die Reiterperspektive nur durch seine Frau und seine Töchter und blickt auf einen gelungenen Anlass zurück: «Ich bin zufrieden mit dem Anlass und war froh, Hächler allzeit im Rücken gewusst zu haben.»  (Corin-Angela Koch)

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