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Fussballprofis zum Greifen nah

Den rund 500 Zuschauern auf der Schützenwiese in Rüti wurde beim Test zwischen dem FC Zürich und St. Gallen einiges geboten. Sie sahen nicht nur fünf Tore. Spieler und Funktionäre der Super-League-Klubs hatten auch keinerlei Berührungsängste mit den Zuschauern.

Der FCZ ( Kevin Rüegg, links) testete in Rüti gegen den FC St. Gallen. (Foto: David Kündig)

Fussballprofis zum Greifen nah

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach seinem letzten Auftritt auf der Schützenwiese war der FC Zürich am Samstag zurück in Rüti. 2017 hatte FCZ-Präsident Ancillo Canepa für den Knalleffekt schlechthin gesorgt, indem er sich rund eine Viertelstunde vor Schluss selber einwechselte.

Dergleichen passierte dieses Mal nicht, die Affiche war aber auch eine andere.

Statt dem heimischen FC Rüti, der in der 2. Liga interregional spielt, stand dem FCZ nun der FC St. Gallen gegenüber. Was soviel hiess wie: Seriöser Test zwischen zwei Super-League-Klubs statt Freundschaftsdienst des in Rüti aufgewachsenen FCZ-Präsidenten.

In Aktion trat Canepa gleichwohl – zu Beginn und nicht ganz alleine. Gemeinsam mit FCSG-Präsident Matthias Hüppi führte er den Anstoss zum Testspiel aus, das der FC Zürich verdient 4:1 zu seinen Gunsten entschied. Die Zürcher führten zur Pause 2:0 und reagierten auf den St. Galler Anschlusstreffer durch Nassim Ben Khalifa (70.) in der Schlussphase mit zwei weiteren Toren.

Werbung in eigener Sache

Die rund 500 Zuschauer bekamen bei hohen Temperaturen – der Schiedsrichter ordnete deswegen vier Trinkpausen an – nicht nur fünf Tore zu sehen, sondern auch eine Vielzahl von  verschiedenen Spielern. So setzten beide Mannschaften jeweils mehr als 20 Akteure ein.

 

 

Bis auf wenige Ausnahmen – beim FC Zürich fehlte beispielsweise Antonio Marchesano, bei den Ostschweizern der angeschlagene Tranquillo Barnetta – waren auf der Rütner Schützenwiese alle arrivierten Spieler im Einsatz.

Und das beste für die Zuschauer: näher dran als bei Testspielen «auf dem Land» sind sie den Profifussballern nie.

Beide Mannschaften gaben sich im Zürcher Oberland denn auch sehr volksnah, machten mit ihrem unkomplizierten Auftreten Werbung in eigener Sache. Die Spieler nahmen sich hinterher Zeit, die Autogrammwünsche der Fans zu erfüllen.

Ancillo Canepa, Matthias Hüppi und FCZ-Trainer Ludovic Magnin standen nach dem Schlusspfiff derweil auf dem Platz Rede und Antwort.

Ab nach Bayern

Für den FCZ geht die Vorbereitung für die am 21. Juli beginnende Saison vorerst im Ausland weiter. Er reist am Dienstag für eine Woche ins bayrische Oberstaufen.

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