Bereits um 5 Uhr in der Früh fiel der Startschuss. 226 Kilometer mit 5500 Höhenmetern von den Brissago-Inseln aus im Lago Maggiore über die Alpenpässe Gotthard, Furka und Grimsel auf die Kleine Scheidegg waren zu bewältigen – der Swissman Xtreme Triathlon hat es in sich. Nur 250 Startplätze gibt es zu vergeben, die Hälfte davon sind für Schweizer reserviert. Das Rennen ist also nicht nur eine ziemliche Herausforderung, sondern auch ein Privileg.
«Nach Gigathlon, Tortour und Ironman suchte ich die neue neue ultimative Herausforderung, weg vom Kommerz»
Dominique Chassot
«Man muss bei der Anmeldung ein Motivationsschreiben aufsetzen», sagt Dominique Chassot. Die Effretikerin überzeugte offenbar die Organisatoren oder wurde unter allen Bewerbern ausgelost. So genau weiss es die 49-Jährige selbst nicht. «Nach Gigathlon, Tortour und Ironman suchte ich die neue ultimative Herausforderung, weg vom Kommerz», nennt sie ihre Beweggründe.
Der Swissman zählt nämlich nicht nur zu den härtesten Langdistanztriathlons, er bietet auch auf der Lauf- und Radstrecke nur minimale Unterstützung an. Gefordert ist vielmehr der Athlet mit seiner Begleitperson, die als sogenannter Supporter fungiert. Auf ein Brimborium rund um die Strecke wird verzichtet – es gibt weder Lautsprecher noch Verkaufsstände, die vom Wettkampfgeschehen ablenken.
Die längsten zehn Kilometer

