Gmelin bereits im Vorlauf eine Klasse für sich
Die Ustermerin Jeannine Gmelin zeigte im Vorlauf des zweiten Weltcups im österreichischen Linz sogleich eine überzeugende Leistung.
Die Skiff-Weltmeisterin von 2017 qualifizierte sich mit einem Vorsprung von über fünf Sekunden direkt für den Halbfinal vom Samstagmittag.
Spezieller Wettkampfmodus
Speziell in Linz ist der Wettkampfmodus. Die Vorläufe für alle Bootsklassen werden in einem Zeitfahrmodus gerudert.
«Damit weiss man während des Rennens nicht, wo man wirklich steht. Der böige Mitwind stellte eine zusätzliche Herausforderung dar», bilanzierte Gmelin.
Die 28-jährige hatte bereits Anfang Juni mit ihrem souveränen Sieg beim Weltcup-Auftakt in Belgrad (SRB) aufgetrumpft. Und Gmelin knüpfte damit auch nahtlos an die letzte Saison an, wo sie sämtliche Rennen für sich entschieden hatte.
Eine Lokalmatadorin als härteste Widersacherin?
In Linz rechnet die Ustermerin aber damit, dass insbesondere die Lokalmatadorin Magdalena Lobnig alles daran setzen wird ihre Siegesserie zu brechen. «Ein Heimweltcup ist immer besonders, das kenne ich vom Rotsee her», sagt Gmelin. (zo)
