Der UHC Uster kehrt zurück
Die Uster Games kehren zu ihren Wurzeln zurück. Bei der siebten Auflage vom 10. und 11. November gibt der UHC Uster nämlich sein Comeback.
Zweimal hatte der NLA-Klub zuletzt aufgrund finanzieller Ungereimtheiten gefehlt. Das Organisationskomitee hatte in der Zwischenzeit auf auswärtige Kost gesetzt und beispielsweise die Weltklasse-Volleyballerinnen von Volero Zürich und die NLA-Handballer von Pfadi Winterthur als Aushängeschilder engagiert.
Heimspiel gegen den Schweizer Meister
Damit ist nun fertig. Und der UHC Uster konnte zurückgewonnen werden. Er wird am frühen Samstagabend sein Heimspiel gegen den aktuellen Schweizer Meister Köniz durchführen.
«Die Uster Games sind ein attraktiver Anlass für den Ustermer Hallensport und wir gehören als NLA-Verein schlicht und einfach dazu. Die Gespräche mit den bisherigen organisierenden Vereinen waren gut und wir freuen uns sehr, wieder dabei zu sein» lässt sich dazu UHCU-Präsident Michael Reimann in einer Mitteilung zitieren.
Der @uhcuster wird künftig wieder an den Uster Games mitmachen.
— Uster Games (@UsterGames) 20. Juni 2018
Unser Anlass findet dieses Jahr am 10. & 11. Nov statt. Wir freuen uns auf das NLA Unihockeyspiel gegen den Schweizermeister @floorballkoeniz. Das detaillierte Programm wird Mitte Juli bekannt gegeben. pic.twitter.com/tUXC7PvRUi
Usters Aufstiegstrainer neuer OK-Präsident
Ein Grund für die Wiedervereinigung ist bestimmt auch die Gründung des sogenannten «Verein Uster Games». Das Präsidium und gleichzeitig auch das OK-Präsidium der Uster Games übernimmt mit Daniel Brunner ein Altbekannter. Er führte den Unihockeyclub vor mittlerweile 14 Jahren in die NLA und wirkte in der Vergangenheit beruflich auch als Leiter Geschäftsfeld Sport in Uster.
Neben dem 45-jährigen Brunner, der bereits 2012 zu den Initianten der Uster Games gehörte, bekleiden die drei Präsidenten von Volley Uster, des TV Uster und UHC Uster sowie ein Finanzverantwortlicher die restlichen Vereinsposten.
Ebenfalls im OK verbleibt René Pfister, der bisherige Präsident. «Im vergangenen Jahr haben wir Anpassungen an der Organisation eingeleitet. Dies mit dem Ziel, dass die Zukunft der Uster Games mittelfristig gesichert ist und die Ustermer Vereine gleichzeitig mehr in die Verantwortung nimmt», sagte Pfister.
«Grundsätzlich sollen die Ustermer Vereine wieder im Vordergrund stehen.»
Daniel Brunner, OK-Präsident «Verein Uster Games»
Daniel Brunner übernimmt ein eingespieltes OK und will den Ablauf und die Eckwerte des Anlass nicht gross verändern. «Grundsätzlich sollen aber die Ustermer Vereine wieder im Vordergrund stehen. Ich freue mich darauf, mit dem OK einen tollen Anlass auf die Beine zu stellen und diesen im Spätherbst dem Publikum zu präsentieren», so Brunner.
Die Zukunft des Multi-Sportanlasses ist insbesondere auch gesichert, weil der Hauptsponsor seinen Vertrag um weitere drei Jahre verlängerte. (zo)
