Dreimal war er diese Saison nahe dran. Dreimal aber scheiterte Simon Marquart schliesslich beim Versuch knapp, zum ersten Mal in seiner Karriere in den Final eines Weltcup-Rennens einzuziehen.
Was dem mittlerweile in Winterthur wohnhaften Mönchaltorfer letztlich noch dazu fehlte? «Die Erfahrung», sagt der 21-Jährige lapidar.
Bei den zwei Weltcup-Rennen in Frankreich etwa lag er in den Halbfinals zweimal auf dem vierten Platz, der das Finalticket bedeutet hätte. Dann aber kam der mentale Stress. «Ich wollte es perfekt machen, meine Chance unbedingt packen und wurde zu vorsichtig.»
Ein kleiner Fehler, abbremsen oder ein kurzes Zögern – es liegt an der Weltspitze nicht drin. Die Luft ist dünn da oben, das Niveau hoch.
«Sehr hoch sogar», sagt Marquart. Connor Fields beispielsweise, der Olympiasieger von Rio 2016, stand heuer im Weltcup bisher kein einziges Mal im Final. Der aufstrebende Marquart glaubt derweil: Der Zeitpunkt für ihn ist reif, die Top 8 zu erreichen.

