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Kunstturnerinnen zeigen ihr Können

Am Wochenende findet bereits zum 23. Mal der internationale Züri Oberland Cup in der Buchholz-Halle statt. Beim veranstaltenden SC Satus Uster freut man sich besonders auf die Darbietung von Aisha Demuth.

Der Anlass des Jahres: Für die regionalen Turnerinnen kommt der Züri Oberland Cup in Uster «noch vor Weihnachten». (Archivfoto: David Kündig), Das Ustermer Ausnahmetalent Aisha Demuth bei der SM in Utzenstorf. (Foto: zvg)

Kunstturnerinnen zeigen ihr Können

Es ist eine Mischung aus Stolz und Freude, die beim veranstaltenden Sportclub Satus Uster vorherrscht, aufgrund der Teilnahme der Lokalmatadorin Aisha Demuth am 23. Züri Oberland Cup. «Das ist mega cool und natürlich der Höhepunkt am Samstagabend», sagt Pamela Brägger, die Medienverantwortliche im Organisationskomitee. «Für unsere Mädchen gilt Aisha ein Vorbild.»

Vor allem ist der Auftritt von Demuth aufgrund ihres strengen Terminplans nicht selbstverständlich. So konnte das 13-jährige Ausnahmetalent aus Pfäffikon im Vorjahr nicht teilnehmen.

Vize-Meisterin bei den Juniorinnen

Rund 25 Stunden in der Woche turnt Demuth mittlerweile im regionalen Leistungszentrum Rüti (RLZ). Damit sie dieses Trainingspensum meistern kann, besucht sie seit dem letzten Jahr die Sekundarschule A in Rüti. Der Lohn für den grossen Aufwand war unter anderem die Silbermedaille bei der letzten Juniorinnen-SM in Utzensdorf – in der Kategorie P4. Den Titel verpasste sie um lediglich 0,15 Punkte.

In der Ustermer Buchholz-Halle wird sich Demuth im internationalen Wettbewerb/P6 mit einem im Vergleich zum letzten Jahr erheblich erschwerten Programm unter anderem gegen Turnerinnen aus Belgien, Deutschland, Liechtenstein, Irland und der Türkei messen. Schon fast traditionell stark sind die deutschen Vertreterinnen aus Überlingen.

Fast 500 Teilnehmerinnen

Über die grösste Leistungsdichte verfügt allerdings das Kader des Trainingszentrums Fürstenlands. Cheftrainerin bei den Ostschweizerinnen ist seit vielen Jahren Marianne Steinemann. Sie förderte unter anderem die Olympia-Medaillengewinnerin von Rio de Janeiro, Giulia Steingruber. «Unsere Turnerinnen treten nicht gern gegen die Fürstenländerinnen an. Sie sind sackstark», sagt Brägger.

Fast 500 Teilnehmerinnen werden insgesamt am Züri Oberland Cup wieder erwartet. Für den SC Satus Uster ist es seit jeher «das Wochenende vom Jahr» – noch vor Weihnachten», wie Brägger präzisiert. Jedes Mitglied im Verein ist daher gefordert. Auch die Eltern der Turnerinnen sind voll eingespannt, holen beispielsweise die ausländischen Gäste vom Flughafen ab und bringen sie hernach in ihre Unterkünfte.

Ein Extra-Training eingelegt

Und natürlich wollen sich die Ustermer Turnerinnen von ihrer besten Seite zeigen. Um an ihren Darbietungen zu feilen, legten sie extra am Pfingstmontag noch eine zusätzliche Trainingseinheit ein.

Aus regionaler Sicht kann man im P4-Amateur-Wettbewerb besonders auf die Auftritte der Rütnerinnen Masha Demiri und Laura Siegenthaler gespannt sein. Demiri startet nach ihrem Rücktritt aus dem RLZ neu als Vereinsturnerin  und dürfte für einen Rang in der vorderen Hälfte gut sein. Ebenfalls gute Chancen auf eine Top-3-Platzierung hat die frühere RLZ-Turnerin Laura Siegenthaler. Sie ist die jüngere Schwester von Stefanie, die noch heute zum Elite-Kader in Magglingen zählt.

Zeitplan

Samstag, 26. Mai
8.00 bis 18.35 Uhr: Open/Einführungsprogramm/P4 Amateur/2-Kampf
20.05 Uhr: International/P6

Sonntag, 27. Mai
8.45 bis 17.10 Uhr: Kategorien P1 bis P3

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