So richtig Stimmung wollte an diesem kühlen Donnerstagabend nicht aufkommen. Die Tribüne auf dem Buchholz ist spärlich besetzt – und auch die Spieler des FC Uster tun sich gegen das abstiegsgefährdete Wiesendangen schwer. Schon im Vorfeld der Partie sagte FCU-Coach Fabio Digenti. «Man kann nicht erwarten, dass wir jeden Gegner an die Wand spielen.» Am Ende verliert der Favorit prompt und gar nicht unverdient 0:1. Zu träge und uninspiriert ist der Auftritt.
Trotzdem bleibt der Wiederaufstieg aufgrund des grossen Vorsprungs in der Zweitliga-Gruppe 2 nur noch Formsache. Zu viel müsste im Endspurt der Meisterschaft zusammenkommen, damit der Tabellenzweite Phönix Seen die Ustermer tatsächlich noch abfangen könnte.
Die Voraussetzungen dafür: Die Winterthurer bleiben ohne jeden Punktverlust, der Leader gewinnt keines seiner vier letzten Spiele und sammelt gleichzeitig noch einen Haufen Strafpunkte. Soviel zur Theorie.
Schwächelnde Konkurrenz
Doch unabhängig des Rückschlags gegen Wiesendangen. Dass der FCU so souverän durchmarschieren würde, damit konnte nicht gerechnet werden. Vor allem Phönix Seen und Bassersdorf waren im Vorfeld als Hauptgegner genannt worden. Einmal mehr. Doch während Phönix zumindest noch einigermassen mithalten konnte, gehörte Bassersdorf zu den Enttäuschungen der Gruppe.

