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Schlumpfs unerfreuliche Premiere

Erstmals in ihrer Karriere muss die Wetziker Steeple-Spezialistin Fabienne Schlumpf auf Alternativtraining setzen. Eine Sehnenentzündung zwingt sie dazu.

Steeple-Spezialistin Fabienne Schlumpf wird derzeit durch eine Verletzung am Laufen gehindert. (Archvifoto: Christian Merz)

Schlumpfs unerfreuliche Premiere

Es ist eine neue Situation für Fabienne Schlumpf. Und vor allem eine, auf die die Wetzikerin gut hätte verzichten können. Zum ersten Mal überhaupt in ihrer Laufbahn ist die Steeple-Spezialistin verletzt.

Sie kann deswegen vorerst nicht mehr machen, was sie am liebsten tut: rennen.

Eine Sehnenentzündung am rechten Fuss brockte der Olympia-Teilnehmerin von Rio 2016 von ihrem Arzt ein mehrwöchiges Laufverbot ein. Drei Wochen davon hat sie bereits hinter sich.

Mit der Situation abgefunden

Schlumpf gibt zu, dass sie an der Verletzung zu beissen hatte. Mittlerweile hat sie sich mit der Herausforderung, wie sie die Situation nennt, aber abgefunden. «Wenn ich wochenlang mit schlechter Laune rumspaziert wäre, hätte mich das ja auch nicht weiter gebracht.»

Das eine oder andere Mal habe sie sogar schon Spass am Alternativtraining gehabt, das etwa Aquafit und die Arbeit auf dem Ergometer beinhaltet, sagt sie und lacht.  

 

 

Vorzeitig ab ins Engadin

Schlumpf blickt längst wieder optimistisch nach vorne, obwohl sie den einst am 26. Mai geplanten Saisonstart in ihrer Paradedisziplin wohl nach hinten verschieben muss. Dass die 27-Jährige Zuversicht verströmt, hat auch damit zu tun, dass sie sagen kann: «Ich habe das Gefühl, die Verletzung verheilt gut.»

Am Montag steht der nächste Termin bei ihrem Sportarzt an. Danach weiss sie genauer, wie sie ihre auf die Europameisterschaften in Berlin (7. bis 12. August) ausgerichteten Pläne anpassen muss.

Den eigentlich ab Mitte Mai angesetzten Höhenblock im Engadin hat sie vorzeitig angetreten. Erstens, weil sie im Bündnerland eine ideale Betreuung vorfindet, wie sagt. Aber eben auch, «weil es mir zuhause gestunken hat».

Schlumpf wünscht sich, dass in ihrem Trainingsalltag möglichst bald wieder Normalität einzieht. Sie wäre darauf vorbereitet. «Die Laufschuhe habe ich jedenfalls bereits wieder hervorgeholt.» 

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