Es war so etwas wie eine kleine Versöhnung. Im letzten Heimspiel der Meisterschaft feierten die Erstliga-Handballer des TV Uster einen souveränen 31:21-Sieg über Frauenfeld. Trotzdem: Es war eben vor allem auch eine ernüchternde Finalrunde, in der 11 der 13 Partien verloren gingen.
Die Ustermer verpassten damit im Gegensatz zum Vorjahr nicht nur die Aufstiegsspiele zur NLB mit den beiden Gruppenbesten, sie spielten vor allem von Beginn weg überhaupt keine ernsthafte Rolle.
Besonders erstaunlich daran: Im Kader des TVU war es im letzten Sommer nur zu wenigen Mutationen gekommen. Und: Auf fünf der sieben Finalrunden-Gegner war Uster schon letzte Saison getroffen.
Von Verletzungen und Pech
Weshalb also dieser Einbruch? Sportchef Rolf Schärer spricht bei der Ursachenforschung von «vielen, kleinen Gründen» und «einem Haufen Diskussionen». Richtig konkret wird er aber nicht. «Es war auch nicht alles schlecht», fügt er an.

