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Die erwartete Punkteteilung

Die Drittligisten Weisslingen und Pfäffikon 2 haben auch im zweiten Aufeinandertreffen der Saison die Punkte geteilt. Für die Weisslinger fühlte sich das 2:2 aber wie eine Niederlage an.

Der Pfäffiker Pascal Steiner (links) im Duell mit Livio Girola vom FC Weisslingen. (Foto: David Kündig), Der Weisslinger Livio Girola (rechts) bedrängt den ballführenden Pfäffiker. (Foto: David Kündig), Lass dich umarmen: Passgeber Livio Girola herzt Cyril Doghmani (links), den Weisslinger Torschützen zum Führungstreffer. (Foto: David Kündig), Die Nerven behalten: Silvan Meier trifft für die Pfäffiker Reserven vom Penaltypunkt aus zum 2:2. (Foto: David Kündig)

Die erwartete Punkteteilung

Drei Siege, vier Remis und sechs Niederlagen. Dazu je 13 Punkte und beinahe dieselbe Tordifferenz. Die zwei Drittligisten Weisslingen und Pfäffikon 2 haben zumindest statistisch viele Gemeinsamkeiten.

Folgerichtig teilten sich die beiden Tabellennachbarn in der Gruppe 3 auch im zweiten Aufeinandertreffen der Saison die Punkte. Dem 1:1 im Hinspiel auf dem Barzloo folgte nun in Weisslingen das 2:2.

Für die Weisslinger fühlte sich das Unentschieden hernach allerdings wie eine Niederlage an. Trainer Marcel Scherrer sprach gar von «zwei verschenkten Punkten». Scherrers Aussage ist durchaus nachvollziehbar. Seine Mannschaft hatte insgesamt gesehen mehr Spielanteile und laut Scherrer «klar mehr Chancen».

Kurz vor Ablauf einer Stunde ging das Heimteam denn auch 2:0 in Führung und wähnte sich auf der Siegerstrasse. Doch den Weisslingern unterliefen danach zwei grobe Fehler, die die Pfäffiker ausnutzten und das Spiel wieder ausglichen.

Livio Girolas starker Vorstoss

Bis zur Pause hatten sich die zwei in der unteren Tabellenhälfte stehenden Mannschaften neutralisiert. Die Gäste kamen zwar zu kaum einer nennenswerten Chance in den ersten 45 Minuten. Sie agierten allerdings ballsicherer und kontrollierter als das Heimteam. Diesem unterliefen zahlreiche Abspielfehler – wie schon in der Vorwoche gegen Glattbrugg.

Kaum einmal gelang es Weisslingen, einen Angriff über mehrere Stationen vorzutragen. Und dennoch: Die Mannschaft von Marcel Scherrer ging mit einer Führung in der Hand in die Pause. Zu verdanken hatten sie diese einem energischen Vorstoss von Livio Girola über die Seite. Girolas Hereingabe musste Cyril Doghmani aus kurzer Distanz nur noch ins leere Tor bugsieren.

Wie gewonnen, so zerronnen

Der Gastgeber konnte seine Führung in der 57. Minute durch Marco Schnider gar ausbauen. Doch die Pfäffiker Reserven liessen sich davon nicht beirren – und schlugen sofort zurück.

Allerdings auch dank der Mithilfe des Heimteams. Bei Cipollas Anschlusstreffer (61.) profitierten sie von schweren Abstimmungsfehlern in der Weisslinger Hintermannschaft. Und auch vor dem 2:2 war die Weisslinger Defensive nicht auf der Höhe der Aufgabe, Feldspieler Cédric Astl rettete in Goaliemanier mit der Hand auf der Torlinie. Er sah dafür die rote Karte – den fälligen Penalty verwandelte Silvan Meier (70.).

Erst in der Schlussviertelstunde erholte sich Weisslingen von diesem Schock. Das Scherrer-Team kam zu einigen grossen Möglichkeiten, doch Doghmani, Brunetti und zweimal Schnider vergaben sie allesamt. (ome)

 

3. Liga kompakt

Brüttisellen-D. – Dübendorf 2 5:0
Dank einer markanten Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte bezwang der FC Brüttisellen-Dietlikon die Dübendorfer Reserven hoch 5:0. In den ersten 45 Minuten war die Partie ausgeglichen, doch der Leader der Gruppe 3 ging nach einem schnellen Angriff durch Gallani in Führung. Nach der Pause waren es dann die eingewechselten Offensivkräfte Barigliano und Murati, die mit je zwei Treffern für den hohen Erfolg verantwortlich waren.

Barcelona – Glattal 0:1
Glattal Dübendorf hat das Duell der beiden Kellerkinder für sich entschieden. Die in der Winterpause komplett neu formierte Mannschaft setzte sich auswärts 1:0 durch und gab die rote Laterne dadurch an den SC Barcelona ab. Das goldene Tor für die Glattaler erzielte Tairi in der 67. Minute.

Bülach – Effretikon 2:1
In der Gruppe vier rannte Effretikon schon nach 40 Sekunden einem Rückstand nach. Dem 0:2 in der 25. Minute liess Adrian Fahrni nur sechs Minuten später das 1:2 folgen. Ab diesem Zeitpunkt verzeichneten die Effretiker mehr Ballbesitz, kamen aber gegen die passiven Bülacher nicht mehr zum Ausgleich. Zu vieles passte bei den Gästen nicht zusammen. «Ich will nicht sagen, dass wir am Anfang nicht da waren», sagte FCE-Trainer Flakon Halimi, «aber irgendwie haben wir uns die Aufgabe wohl etwas zu leicht vorgestellt.»

Wald – Pfäffikon 1:5
Der FC Pfäffikon – Leader in der Gruppe 6 – hat sich in Wald keine Blösse gegeben, wobei Flamur Gashi beim deutlichen 5:1-Sieg doppelt traf. Die Gäste legten bis zur Pause zum beruhigenden 2:0 vor. Nach dem Platzverweis des Walders Patrik Juric (50.) gelangen den mit einem Mann mehr spielend Pfäffikern drei weitere Tore, ehe Jetzer beim Stand von 0:5 aus Sicht des Heimteams noch für das Walder Trostpflaster besorgt war.

Fehraltorf – Herrliberg 5:4
Durch zwei Einzelleistungen von Kienast und Tadese ging Fehraltorf vor der Pause 2:0 in Führung. Mit seinem Doppelpack erhöhte Ilir Sabani danach auf 4:0, innerhalb von neun Minuten gelangen den Gästen aber drei Treffer, sodass die Partie wieder offen war. Erst Ilir Sabanis drittes persönliches Tor zum 5:3 (83.) bedeutete die Entscheidung.

Winikon – Fällanden 2:4
Rot Weiss Winikon hat auch seine dritte Partie nach der Winterpause verloren und hält weiterhin die rote Laterne. Das Schlusslicht konnte gegen Fällanden zwar den Schock des Gegentores in der Startminute noch vor der Pause wieder wettmachen. In der 54. Minute aber und beim Stande von 1:2 musste Defensivmann Liridon Ajro nach seiner zweiten gelben Karte vom Platz. Die dezimierten Winiker schnupperten nach dem 2:3-Anschlusstreffer von Sertac (86.) dennoch an einem Punktgewinn, kassierten aber in der Schlussminute das vierte Gegentor.  

Zollikon – Wetzikon 2 1:0
Die Wetziker Reserven haben nach der Winterpause in ihrem dritten Spiel erstmals verloren. In Zollikon gerieten sie bereits in der vierten Minute durch einen von Felder verwandelten Foulpenalty in Rückstand. Der FCW 2 hatte in der offen geführten ersten Hälfte durchaus Chancen zum Ausgleich, ihm fehlte neben Glück aber auch etwas die Überzeugung. Nach der Pause fanden die Wetziker den Tritt dann nicht mehr richtig. (zo)

 

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