«Die Grenze zwischen Sturz und heil durchkommen ist schmal», sagte Randy Krummenacher nach dem Rennen im spanischen Aragón. Tatsächlich erwischte es den 28-Jährigen aus dem Grüt bereits in der vierten von insgesamt 16 Runden über 81,232 km.
Er konnte aber zumindest das Rennen auf Position 27 wieder aufnehmen und startete in der Folge zu einer starken Aufholjagd. Diese wurde schliesslich noch mit dem elften Platz belohnt. «Das ist natürlich nicht ein Ergebnis, das wir uns gewünscht haben. Aber es hilft Lösungen zu finden, und um uns zu verbessern», zog er dennoch ein versöhnliches Fazit.
Ein überraschender Sieger
21,1 Sekunden trennten Krummenacher am Ende vor dem überraschenden Sieger Sandro Cortese, der bei seinem erst dritten Auftritt in der Supersport-WM-Klasse gleich triumphierte. Der Deutsche duellierte sich lange mit dem Italiener Federico Caricasulo, fuhr aber letztlich dank einer überzeugenden Schlussattacke einen souveränen Erfolg ein.

