Es gibt Rennpferde, die gewinnen auf topfebenen Sandpisten genauso wie auf holprigen Grasbahnen, denen spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Rechts- oder Linkskurs handelt, die Kurven mehr oder weniger eng sind. Doch die meisten Traber haben eine Vorliebe für gewisse Rennstrecken.
So scheint sich Vigo du Verger, dessen Stall in Avenches steht, nirgends so wohl zu fühlen wie auf der Fehraltorfer Barmatt. 2014 reiste sein Trainer Jean-Bernard Matthey erstmals mit ihm ins Zürcher Oberland. Der damals fünfjährige Vigo du Verger kam, sah und siegte mit riesigem Vorsprung.
2015 verpasste er nicht nur die Rennen in Fehraltorf, sondern die ganze erste Saisonhälfte. Doch ein Jahr später kam er wieder. Diesmal begnügte er sich nicht mit dem Sieg in einem kleineren Rennen, sondern er gewann das Hauptereignis, den Stammtischpreis des Restaurants Löwen Sulzbach. 2017 verteidigte er den Titel mit Erfolg.
Chérie als gefährlichster Gegner?
Zu den nach Papierform gefährlichsten Gegnern von Vigo du Verger gehört mit der Stute Chérie ein Pferd der Effretiker Ecurie Max Gordon. Die Sechsjährige gehörte letztes Jahr zu den erfolgreichsten Trabrennpferden. Sie gewann sechs Rennen, darunter das klassische Critérium der Fünfjährigen, steht klassemässig klar über Vigo du Verger.

