«Wenn er das Tor getroffen hätte, wäre der Ball drin gewesen, aber er hat vorbei geschossen», meinte schon der bekannte deutsche Trainer Otto Rehhagel. Er könnte auch sagen: «Wenn der Ball am Torwart vorbei geht, ist es meist ein Tor.» Es ist eine Weisheit von Mario Basler, und notabene ein ehemaliger Spieler von Rehhagel.
So oder so: Auch Rütis Trainer Shaip Krasniqi hat eine einfache Erklärung, weshalb gerade die Duelle gegen Dübendorf in der Interregio und im Cup verloren gingen – wegen der Chancenverwertung.
Zuletzt fast vier Tore im Schnitt
Nur: Wirft man einen Blick auf den Saisonverlauf der Oberländer spricht nicht mehr viel für den FCD. Fast vier Tore im Schnitt erzielten die Rütner in den letzten neun Partien. Dazu passt: Die letzten fünf Meisterschaftsspiele wurden gewonnen. Entsprechend offensiv äussert sich FCR-Coach Krasniqi: «Wenn wir so weiterfahren, bleiben die Punkte bei uns.»
Hält der FC Rüti diese Konstanz tatsächlich weiter aufrecht, könnte er sogar noch eine Rolle im Aufstiegsrennen der Gruppe 6 spielen. Davon will Krasnqi aber dann doch nichts wissen nd spricht von einem Top-5-Platz als Minimalziel. «Wir möchten es einfach den Topteams Linth und Freienbach so schwer wie möglich machen», sagt er.

