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Pfäffikon wurde lange gefordert

Eine Drittliga-Runde für den FC Pfäffikon: Er konnte das Derby gegen Fehraltorf 4:2 für sich entscheiden und hat neu auch die Leaderstellung in der Gruppe 6 inne.

Fehraltorfs Tizian Kienast gegen den Pfäffiker Simon Funk (r.). (Foto: Christian Merz)

Pfäffikon wurde lange gefordert

Für den FC Pfäffikon hätte der Auftakt in die Drittliga-Rückrunde nicht besser verlaufen können. Die Oberländer besiegten nicht nur Fehraltorf 4:2, sie übernahmen durch das gleichzeitige Remis des bisherigen Leaders Witikon (2:2 gegen Wetzikon 2) auch die Spitze der Gruppe 6. «Es war ein hartes Stück Arbeit», sagte Trainer Thomas Grolp.

Tatsächlich erwischte der FCP einen ziemlichen Kaltstart. Es waren erst zwei Minuten gespielt, ehe der in der Winterpause von Gossau nach Fehraltorf gezogene Ilir Sabani die Gäste in Führung schoss. Pfäffikon liess sich dadurch aber nicht beirren und kreierte einige Chancen. Der Ausgleich durch Steven Fenner fiel noch vor der Pause (40.).

Fehraltorfs Gegenwehr

In der Folge schienen die Pfäffiker spätestens nach Ismaila Ceesays 2:1 auf Kurs (55.). Doch weit gefehlt: Jeffrey Medina liess die Fehraltorfer in der 61. Minute ein weiteres Mal jubeln. «Da haben wir schlecht verteidigt», monierte FCP-Coach Grolp. Sein Team verlor nun für einige Zeit etwas den Rhythmus. Es war aber schliesslich Topskorer Flamur Gashi, der mit zwei Treffern den Sieg ins Trockene brachte.

Der neue Leader ist damit seit acht Pflichtspielen ungeschlagen und kann sich am Donnerstag in den Achtelfinals des FVRZ-Cups mit dem Zweitligisten Unterstrass messen. In den früheren Runden hatte der FCP bereits die Oberklassigen Phönix Seen und SV Schaffhausen eliminiert. (zo)

ZH-Affoltern – Dübendorf 2 0:2
Den Reserven des FC Dübendorf ist der Rückrundenstart in der Gruppe 3 geglückt. Sie entschieden das Verfolgerduell gegen ZH-Affoltern für sich. Das wegweisende erste Tor gelang Gasi nach einem Ballverlust der Gastgeber. Affoltern riskierte nun alles und wurde dafür in der Nachspielzeit mit einem zweiten Gegentreffer bestraft.

Höngg 2 – Glattal Dübendorf 7:0
Trotz einem in der Winterpause runderneuerten Team ging Glattal Dübendorf bei Höngg 2 0:7 unter. Bereits zur Halbzeit lag der Tabellenletzte 0:4 in Rücklage.

Glattfelden – Effretikon 1:4
In der Gruppe 4 tat sich Effretikon beim Schlusslicht Glattfelden zunächst schwer und war mit dem 1:1 zur Pause noch gut bedient. Die Unterländer vergaben aber mehrere gute Abschlussgelegenheiten. In der Folge änderte sich das Geschehen aber deutlich. Die 3:1-Führung nach 63 Minuten war eine logische Folge davon. Den Schlusspunkt besorgte Dejan Stankovic in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum letztlich ungefährdeten 4:1-Auswärtssieg.

Zollikon – Wald 5:2
Der FC Wald erlitt in der Gruppe 6 beim SC Zollikon eine etwas zu deutliche 2:5-Niederlage. Dabei war ausgerechnet der ehemalige Egger Gianluca Nard, der den Seeklub in der Nachspielzeit der ersten Hälfte 2:0 in Führung schoss. Die Walder steckten aber nie auf und schafften durch Chris Juric und Alexander Jetzer jeweils das Anschlusstor. Doch Zollikon legte in der Endphase noch zweimal nach und sorgte so für ein klares Verdikt.

Witikon – Wetzikon 2 2:2
Wetzikon 2 knüpfte Aufstiegskandidat Witikon überraschend ein Remis ab. Die Oberländer konnten dabei zwischenzeitlich sogar auf einen Sieg hoffen. Nach einem frühen Rückstand (16.) war es Gazmend Osmani, der mit einem Kopfball- und Freistosstreffer via Innenpfosten, die Hoffnung auf die ganz grosse Überraschung schürte. Witikon gelang aber in der 81. Minute zumindest noch das leistungsgerechte 2:2.

Meilen – Fällanden 1:1
Das etwas unter Wert klassierte Meilen knüpfte dem FC Fällanden ein 1:1 ab. Zamir Iski brachte zwar das Team um Spielertrainer Nelson Vaz in der 58. Minute auf Kurs, die Reaktion des Seeklubs blieb aber nicht aus. Meilens Captain Sven Friedli glich nämlich postwendend per Penalty wieder aus.

Winikon – Herrliberg 2:3
Weiterhin auf einem Abstiegsrang verbleibt Winikon nach dem 2:3 gegen Herrliberg. Die Ustermer konnten aber zumindest die Partie über weite Strecken offen gestalten. Zuerst konnte Yannawat Suwanna zum 1:1 ausgleichen, dann gelang Liridon Ajro in der Nachspielzeit das Anschlusstor. (zo)

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