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Keine Punkte für Alfa Romeo Sauber

Sebastian Vettel gewann im Ferrari auf äusserst glückliche Art den Grand Prix von Australien. Der Deutsche profitierte von einem für ihn vorteilhaften Rennverlauf. Von den beiden Fahrern des Hinwiler Teams Alfa Romeo Sauber erreichte nur Charles Leclerc das Ziel. Der Monegasse beendete sein Debüt in der Formel 1 auf Platz 13.

Charles Leclerc beendete sein Debüt im Team Alfa Romeo Sauber auf Rang 13. (Foto:Keystone), Ferrari-Pilot Sebastian Vettel siegte zum Saisonauftakt überraschend. (Foto: Keystone)

Keine Punkte für Alfa Romeo Sauber

Sebastian Vettel hat den Grand Prix von Australien für sich entschieden. Fehlerhafte Reifenwechsel und ein Irrtum bei der Konkurrenz stehen am Ursprung des unverhofften Sieges. Bis kurz vor der Hälfte des Rennens lief das Rennen im Albert Park wie erwartet. Der aus der Pole-Position gestartete Lewis Hamilton führte das Feld an und hatte dabei alles unter Kontrolle.

Eine virtuelle Safety-Car-Phase aber nutzte Vettel zu seinem Boxenstopp. Weil in solchen Momenten aus Sicherheitsgründen nur mit gedrosseltem Tempo gefahren werden darf, büsste Hamilton seinen grossen Vorsprung von beinahe zwölf Sekunden ein. Vettel kehrte nach seinem Zwischenhalt unmittelbar vor dem Engländer auf die Strecke zurück.

Hamilton versuchte zwar alles, an Vettel vorbeizuziehen. Aber der Deutsche im Ferrari wehrte alle Angriffe ab und kam so zu einem überaus glücklichen Sieg. Kimi Räikkönen rundete mit Rang 3 den unerwarteten Freudentag für die Scuderia ab.

Kein Ertrag, aber Mut gefasst

Das Team Alfa Romeo Sauber ist ohne WM-Punkte aus Melbourne abgereist. Der Auftritt beim Saisonauftakt in Australien macht dennoch Mut.

Platz 13 für Debütant Charles Leclerc, Ausfall für Marcus Ericsson wegen eines Hydraulik-Problems schon nach fünf Runden – die Bilanz der Fahrer des Hinwiler Rennstalls im ersten Grand Prix des Jahres war nicht berauschend.

Trotzdem waren erfreuliche Tendenzen auszumachen. Die gesteigerte Performance nach den ersten freien Trainings am Freitag bis zum Qualifying am Samstag lässt erste Ansätze von Besserung erkennen. Konkurrenten wie Toro Rosso oder Williams scheinen leistungsmässig nicht weit entfernt zu liegen.

Es herrscht Zuversicht

Vor allem stimmt zuversichtlich, dass die Voraussetzungen für weitere Verbesserungen am Auto gegeben sind. Dank den neuen Besitzern können die Veränderungen in erforderlichem Mass vorgenommen werden.

Die finanzielle Situation erlaubt ausserdem die stete Aufstockung des Personals. Gemäss Teammanager Beat Zehnder soll sich die Zahl der Angestellten dereinst wieder auf dem Niveau der Jahre unter der Herrschaft von BMW bewegen. (sda)

 

 

 

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