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Vikings kalt geduscht

Jetzt dürfen sich die Dürnten Vikings keinen Fehltritt mehr leisten: Der Oberländer Zweitligist hat auch das zweite Finalspiel vor über 1000 Zuschauern auswärts gegen Rheintal 1:8 verloren. In der Best-of-5-Serie liegt er nun 0:2 im Rückstand.

Die Aufgabe bleibt für den Zweitligisten EHC Dürnten Vikings im Prinzip auch nach dem zweiten Finalspiel noch immer gleich. Wollen die Dürntner den dritten Regionalmeistertitel Ostschweiz innerhalb von vier Jahren gewinnen, brauchen sie gegen den SC Rheintal insgesamt drei Siege.

Nur: Die Anforderungen an das Team des Trainerduos Claudio Petrini und Christian Thiemeyer sind nochmals erheblich gestiegen. Nachdem die Dürntner am Dienstag zuhause in Bäretswil trotz einem guten Auftritt mit einer Niederlage in die Best-of-5-Serie gestartet waren, verloren sie zwei Tage später erneut. Vor 1157 Zuschauern mussten sich die Oberländer am Donnerstag in Widnau nach einem hochstehenden Zweitliga-Spiel  klar 1:8 geschlagen geben.

Die Partie war dabei nicht so einseitig, wie man das aufgrund des Resultates annehmen könnte. Zur ersten Pause lagen die Dürntner aber bereits vorentscheidend 0:4 zurück. Sie kämpften jedoch unverdrossen weiter, versuchten mit allen Mitteln, Boden gut zu machen, boten dabei natürlich auch Raum für Konter.

Das Heimteam schlug –angetrieben vom Heimpublikum – ein hohes Tempo an und schloss seine Angriffe zielstrebig ab. Grossen Anteil am verdienten Erfolg hatten einmal mehr die Gebrüder Manuel und Damian Holenstein sowie Adrian Ströhle. Letzterer traf doppelt und steuerte zwei Assists bei, Damian Holenstein (1 Tor/3 Assists) kam ebenfalls auf vier Skorerpunkte .

Ein veritabler Fehlstart

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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