Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Sport

Erismann muss gehen – De Donno übernimmt in Dübendorf

Der Interregio-Klub FC Dübendorf hat Luigi De Donno als neuen Trainer für die kommende Saison verpflichtet. Er wird damit Nachfolger von Marcel Erismann, dessen Vertrag nicht verlängert wurde.

Dübendorfs Daniel Angliker hier gegen Schaffhausen 2 bekommt mit Luigi De Donno (r.) einen neuen Trainer. (Archivbild: David Kündig)

Erismann muss gehen – De Donno übernimmt in Dübendorf

Sportlich ist der FC Dübendorf auf Kurs. Er hat sich nach dem Aufstieg gut in der 2. Liga interregional akklimatisiert. Der jüngste Beleg ist der 2:0-Erfolg bei den Reserven des FC Schaffhausen. Damit sind die Glattaler nach 14 Partien als Tabellensiebter im breiten Mittelfeld der Gruppe 6 klassiert.

Für Trainer Marcel Erismann ist aber ungeachtet davon im Juni Schluss. Sein Vertrag wird nach dreijährigem Schaffen nicht verlängert. «Es war eine gute Zeit. Doch wir wollen jetzt etwas Neues ausprobieren», sagt FCD-Präsident Markus Herzog.

Sechs Jahre Spieler beim FCD

Der Neue ist mit Luigi «Gigi» De Donno eigentlich ein Altbekannter. Von 2007 bis 2013 war er als Spieler auf dem Zelgli, und in dieser Zeitspanne ein wichtiger Baustein beim Wiederaufstieg in die 2. Liga. Später sammelte De Donno die ersten Erfahrungen als spielender Co-Trainer in Bassersdorf.

Vor allem ist er aber seit 2015 erfolgreicher Trainer bei Unterstrass. De Donno hat die Stadtzürcher sogleich zurück in die 2. Liga geführt und dort etabliert. In der Gruppe 2, der auch Uster, Greifensee, Gossau und Wetzikon angehören, zählen sie zu den positiven Überraschungen überhaupt. Viel mehr ist für De Donno beim beschaulichen Quartierklub auch nicht mehr herauszuholen. Der 35-Jährige will deshalb aus der Komfortzone bei Unterstrass raus und sagt: «In Dübendorf stimmt das Gesamtpaket. Ich fühle mich bereit für den nächsten Schritt.»

Viel Gutes gehört

Auch FCD-Präsident Herzog verfolgte natürlich das Schaffen von De Donno. «Ich habe ihn immer wieder beobachtet und mich umgehört», sagt Herzog. Und der FCD-Präsident hörte viel gutes, so dass er De Donno in diesem Winter ein erstes Mal kontaktierte – und ihn nun am Montagabend dem Team als künftigen Trainer vorstellte. «Gigi war die Nummer eins unter den möglichen Kandidaten», betont er.

Der frühere Challenge-League-Fussballer (Wil, YF Juventus) soll in Dübendorf einen «frischen Wind» reinbringen und das Team weiter entwickeln. Laut Herzog bleiben rund 90 Prozent des Teams zusammen. Einigen Spielern wird es sportlich nicht mehr reichen. Noch nicht definiert sind die Positionen des Assistenz- und Goalie-Trainers.

Kein Groll bei Erismann

Gar keinen Groll über den Entscheid der Dübendorfer Klubspitze hegt derweil der scheidende Erismann. «Ich habe das Team als Abstiegskandidaten in der 2. Liga übernommen, und es in die Interregio geführt. Für mich stimmt der Zeitpunkt», sagt er. Erismann will in der verbleibenden Zeit einfach «eine tadellose Visitenkarte abgeben». So wie er es immer gemacht habe, wie der 49-Jährige betont.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns