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Die Riders brauchen nur noch einen Sieg

Die Floorball Riders haben mit einem 3:2-Sieg über den UHC Laupen in der NLB-Finalserie vorgelegt. Ein Traumtor von Malgorzata Jablonowska entschied die Begegnung.

Laufduell vor vollen Rängen: Riders' Nathalie Gärtner (links) gegen die Laupnerin Rebecca Vontobel. (Foto: Robert Pfiffner)

Die Riders brauchen nur noch einen Sieg

Über 300 Zuschauer waren zum ersten NLB-Playoff-Final (best of 3) zwischen dem UHC Laupen und Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti in die Walder Elba-Halle gekommen und wurden nicht enttäuscht.

Denn alleine das Siegtor von Malgorzata Jablonowska zum 3:2 war der Besuch wert. Mit einem Backhandvolley traf die Angreiferin der Riders mit dem Rücken zum Gehäuse. «Ein schöner Treffer», sagte da selbst Laupens Coach Yves Kempf. «So ein Tor wird ihr aber wohl in der ganzen Karriere nicht mehr gelingen.»

Und besonders bitter: Jablonowskas Sonntagsschuss war gerade mal 15 Sekunden nach dem Laupner Ausgleich gefallen. Darüber aufhalten wollte sich Kempf hernach aber nicht. «Wir haben nicht wegen diesem Tor verloren», ist für ihn klar.

Bestimmend, aber zu nervös

Von Beginn weg waren die Gastgeberinnen nämlich spielbestimmend – allerdings blieb der betriebene Aufwand in der Summe unbelohnt. Kempf nannte deshalb das eigene Unvermögen und die Nervosität als entscheidende Faktoren für die Niederlage. «Wir fanden einfach kein Rezept gegen das Bollwerk der Riders», sagte er.

Der UHC Laupen musste damit im vierten Direktduell erstmals in dieser Saison gegen den Oberländer Rivalen als Verlierer vom Feld. Nach dem torlosen Startdrittel war es Pascale Pfister, die mit einem Doppelschlag ihr Team zunächst auf Kurs brachte (23./24.). Mit dem 2:0 im Rücken liessen es die Riders fortan ruhiger angehen und beschränkten sich aufs Verwalten den Führung.

Wildermuth in Unterzahl

Das ging lange gut – bis zur 45. Minute – als die Laupnerinnen sogar in Unterzahl agieren mussten. Die flinke Andrea Wildermuth entwischte aber trotzdem und konnte den Anschlusstreffer bewerkstelligen. Die Riders verloren nun etwas den Überblick. Nicht nur die verbleibende Powerplay-Zeit blieb ungenutzt, denn nur kurze Zeit später war der Ausgleich perfekt, als Sina Sturzenegger per Freistoss im gegnerischen Slot erfolgreich war (49.).

Doch da war eben noch das erwähnte Kunststück von Jablonowska, wodurch die Floorball Riders nun einen Matchball in der Serie haben. Sie können am Samstag in Rüti alles klar machen. Laupen-Coach Kempf bleibt aber unentwegt kämpferisch – er sagt: «Die gleiche Leistung und etwas mehr Glück im Abschluss. Dann reicht es.»

Doch während im Oberländer NLB-Final nach dem ersten Spiel noch alles offen ist, steht mit Waldkirch zumindest schon der Gegner in den Auf-/Abstiegsspielen fest. Die St. Galler verloren die Playouts der schlechtesten NLA-Teams gegen Zug United 2:3. (fbr/zo)

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