Das Vorgeplänkel auf den zweiten Final vom Samstag zwischen dem EHC Wetzikon und Arosa haben die beiden Mannschaften schon hinter sich. Einige rüde Körperchargen, die zahlreiche Rangeleien zur Folge hatten, Diskussionen und eine Strafenflut liessen die Endphase des Startspiels, das die Wetziker 6:2 für sich entschieden, zu einer zähflüssigen Angelegenheit verkommen.
«Die Hektik war unnötig», sagt EHCW-Trainer Roger Keller. Zu Recht. Denn das mit Spannung erwartete Duell zwischen dem Qualifikationssieger aus Wetzikon und den nach ihrem Kraftakt gegen Bellinzona euphorisierten Bündnern war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden.
Schon zur Spielhälfte hatte sich die Frage nach dem Sieger gar nicht mehr gestellt – zu dominant traten die Wetziker am Donnerstag auf, zu offensichtlich waren ihre läuferischen und spielerischen Vorteile gegenüber ihrem Gegner.
Knackpunkt Emotionen
Doch Spiel 1 war eben auch nur eine Momentaufnahme. Abgehakt und vorbei. Mehr als den ersten von drei benötigten Siegen brachte er den Wetzikern – neben einem guten Gefühl – nicht ein. Zudem zeigte die Schlussphase, dass der Oberländer Erstligist gut daran tut, sich nicht zu verzetteln und davon absieht, seine Kräfte auf Nebenschauplätzen zu vergeuden.

