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Bekannter Gegner in neuer Umgebung

Nächster Halt: Halbfinal. Zweitligist EHC Dürnten trifft in diesem auf den HC Luzern. Er kennt den Gegner aus der Innerschweiz zwar, eine jüngere Playoff-Vergangenheit haben die favorisierten Oberländer mit ihm dennoch nicht.

Verzweifelt versucht sein Gegenspieler, den Dürnter Alain Deubelbeiss (rechts) aufzuhalten. Umsonst. (Archivbild: Robert Pfiffner)

Bekannter Gegner in neuer Umgebung

Zielsicher hat sich Zweitligist EHC Dürnten bis jetzt mit 6:0 Siegen den Weg durch die Playoffs gebahnt. Gegen Gegner notabene (St. Gallen und Kreuzlingen-Konstanz), die man schon in den vergangenen Jahren aus dem Weg räumte.

Nun treffen die Vikings ab Donnerstag in den Halbfinals (best of 5) auf Luzern und betreten damit quasi unbekanntes Terrain, obwohl die Innerschweizer in derselben Gruppe spielen.

Die Dürntner gewannen auf dem Weg zum Qualifikationssieg beide Partien gegen Luzern (3.) – ein Playoff-Duell zwischen diesen Teams aber gab es in den letzten zehn Jahren nicht.

 

 

Vergangenheit sprach gegen Luzern

Dass Luzern für die Dürntner die letzte Hürde vor dem Final darstellt, konnte nicht erwartet werden. Allein die jüngere Vergangenheit sprach dagegen. 2011 stand der HC Luzern letztmals in den Playoff-Halbfinals, danach gewann er bis zu dieser Saison nie mehr eine Serie.

In den Achtelfinals schaltete Luzern den EHC Schaffhausen (3:1) aus, eine Runde später hiess das Opfer St. Moritz. Mit 3:0 setzten sich die Innerschweizer klar durch, wobei jedes Spiel in der Verlängerung entschieden wurde.

Letzteres zeugt von mentaler Stärke. Die Vikings steigen dennoch als Favorit ins Duell. Das Oberländer Team ist nicht nur personell besser besetzt, es verfügt auch über ausgesprochen viel Playoff-Erfahrung.

Dazu nehmen die Vikings die Serie mit Heimvorteil in Angriff – in den bisherigen vier Playoff-Partien zuhause erzielten die Dürntner insgesamt 25 Tore.

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