Es scheint das ungeschriebene Gesetz der Viertelfinal-Serie zwischen dem EHC Illnau-Effretikon und Küsnacht zu sein: Es gibt lauter Auswärtssiege. So wendete der EIE denn auch sein Saisonende ab, gewann in Küsnacht 6:4 und rettete sich in der Best-of-5-Serie in die «Belle».
Der Showdown der Zweitligisten um den Halbfinal-Einzug findet am Dienstag im Eselriet statt. Und da das Team von Dieter Wieser eine Runde weiterkommen will, muss es das Gesetz der Serie brechen – mit einem Heimerfolg.
«Nun ist alles möglich», gibt sich Wieser optimistisch. Der Trainer hat auch allen Grund dazu, zeigte sein Team mit dem Rücken zur Wand doch Nehmerqualitäten und zog den Kopf erfolgreich aus der Schlinge. «Wir haben dem grossen Erfolgsdruck stand gehalten. Ich bin stolz auf meine Truppe.»
Die ganze Palette
Bis der EIE-Sieg aber in trockenen Tüchern war, lieferten sich die zwei Teams den erwartet verbissenen Abnützungskampf. Im vierten Duell zwischen dem Qualifikationszweiten Illnau-Effretikon und dem Tabellensechsten vom Zürichsee begegneten sich die Mannschaften erneut auf Augenhöhe. Mehrfach wechselte die Führung, bis zum Schluss war es spannend.

