Uster bleibt im Tief
Erstligist Uster fand auch gegen Appenzell nicht aus dem Tief heraus. Mit dem 23:25 verloren die Ustermer ihre sechste Partie in der Finalrunde.
Nach einem ausgeglichenen Beginn geriet das Team vom Trainerduo Robin Gerber/Iwan Ursic völlig aus dem Tritt. Die Mannschaft spielte lustlos und ohne Selbstvertrauen.
Lediglich Roman Flessati und Tobias Häberli gingen zielstrebig und mit dem nötigen Biss ans Werk. Von einer mannschaftlichen Geschlossenheit war nur wenig zu spüren. Wenn kein Ruck durch das Team geht, werden die restlichen Partien zu einem Spiessrutenlauf.
Schaubs Ausfall schockt Uster
Uster hielt die Partie in der Anfangsphase ausgeglichen und lag in der 21. Minute 9:7 voraus. Nach dem Appenzeller Anschlusstreffer schied Spielmacher Gianluca Schaub mit einer Fussverletzung aus, was die Ustermer total verunsicherte.
Appenzell nützte diese Schwächephase des Gegners eiskalt aus und übernahm das Spieldiktat. Dank einer Doublette von Flessati konnte der Schaden bis zur Pause immerhin in Grenzen gehalten werden.
Uster agierte auch nach der Pause konzept- und ideenlos. Appenzell spielte derweil solide und hatte in Spielmacher Gamrat, dem Linkshänder Thür sowie dem bulligen Kreisläufer Sutter drei sichere Werte in seinen Reihen. (mso)
