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Vikings überfordern den Gegner

Mit einem deutlichen 7:0-Erfolg ist der EHC Dürnten Vikings in die Viertelfinals gestartet. Kreuzlingen-Konstanz hatte nichts zu bestellen.

Zu schnell: Vikings-Stürmer Alain Deubelbeiss entwischt dem Gegenspieler. (Archivfoto: Robert Pfiffner)

Vikings überfordern den Gegner

So hat sich der Oberländer Zweitligist das wohl in etwa vorgestellt: Der EHC Dürnten Vikings gewann das erste Spiel in den Viertelfinals (best of 5) gegen Kreuzlingen-Konstanz vor 183 Zuschauern in Bäretswil diskussionslos 7:0.

Die Dürntner zeigten bei ihrem  zehnten Sieg in Serie gegen die Thurgauer – die Teams treffen zum vierten Mal hintereinander in den Playoffs aufeinander – eine geschlossene Mannschaftsleistung. Sie gaben von Beginn weg das Tempo vor – es war für die Gäste definitiv zu hoch.

Entsprechend zufrieden war Vikings-Trainer Christian Thiemeyer hinterher. «Es gelang uns, die Kreuzlinger weit von unserem Tor fernzuhalten», analysierte er. «Wir liessen nur Schüsse aus der zweiten Reihe zu. Dies zeigt, wie kompakt wir gespielt haben.»

Die Warnung des Trainers

Die Oberländer nahmen das Spielgeschehen sofort in die Hand und erarbeiteten sich einige sehr gute Chancen. In der neunten Minute eröffneten sie dann das Skore.

Andy Rüegg lancierte bei je einem Spieler weniger auf dem Eis seinen Bruder Yves mit einem genauen Zuspiel. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und traf mit einem sehenswerten Backhandschuss zum 1:0. Nur 27 Sekunden später drückte Alain Deubelbeiss aus kürzester Distanz den Puck über die Linie – 2:0.

 

«Die Serie ist noch lange nicht vorbei.»

Vikings-Trainer Christian Thiemeyer

 

Zu Beginn des Mitteldrittels stellten die Dürntner auf 3:0. Danach liessen sie es etwas gemächlicher angehen. Nun kamen auch die Gäste vereinzelt zu Möglichkeiten und Vikings-Goalie Fabian Ryffel bekam die Möglichkeit, sich auszuzeichnen.

Das Heimteam aber blieb überlegen. Und es nützte einige seiner Möglichkeiten aus. Nach drei Toren in den letzten elf Minuten hiess es schliesslich 7:0.

Trotz des klaren Erfolges warnte Trainer Thiemeyer: «Die Serie ist noch lange nicht vorbei.» Die zweite Partie folgt am Dienstag in Kreuzlingen. «Da zu gewinnen, wird nicht einfach. Wir müssen dieselbe Leistung erneut abrufen können.» (ohm)

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