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Der EIE rutscht aus

Mit einer unerwarteten 2:5-Niederlage ist der EHC Illnau-Effretikon in die Viertelfinal-Serie gegen Küsnacht gestartet. Der EIE kam zu keinem Zeitpunkt in Fahrt.

Unsanfte Landung: Carlo Fäh kassierte mit den EIE eine unerwartete Niederlage gegen Küsnacht. (Archivfoto: David Kündig)

Der EIE rutscht aus

In der Qualifikation hatte sich Zweitligist EHC Illnau-Effretikon zweimal gegen den SC Küsnacht durchgesetzt. Im ersten Spiel der Viertelfinal-Serie (best of 5) aber behielten die Küsnachter die Oberhand.

EIE-Trainer Dieter Wieser fand nach dem 2:5 im Eselriet klare Worte. «Wir haben grösstenteils pomadig gespielt.»

Dabei hatte sich die Mannschaft vorgenommen, von Anfang an Tempo zu machen, um den Gegner «niederzulaufen», wie Wieser sagte. Doch der Trainer musste feststellen: «Das gelang uns überhaupt nicht. Keiner ist auf Betriebstemperatur gekommen. Und je länger das Spiel dauerte, desto mehr verstrickten wir uns in Einzelaktionen.»

Wiesers Weckruf verhallt

Bereits das Startdrittel war ein Fingerzeig darauf, was später folgen sollte. Erstmals überhaupt in diesen Playoffs gelang dem EIE in den ersten 20 Minuten kein Tor.

Und die Mängel im Spiel des Heimteams waren zahlreich. Von der Leichtigkeit, mit der der EIE in den Achtelfinals gegen Engiadina 24 Treffer erzielt hatte, war jedenfalls nichts zu sehen.

Marco Vögeli brachte das Heimteam in der 24. Minute dennoch in Führung. Nur vier Minuten später aber gelang den Gästen, die drei Drittel lang mit hohem Tempo, Biss und deutlich mehr Siegeswillen als der EIE imponierten, der Ausgleich.

 

«Wir haben grösstenteils pomadig gespielt.»

EIE-Trainer Dieter Wieser

 

Wie wenig erbaut Wieser vom Auftritt seines Teams war, zeigt die Tatsache, dass er kurz nach dem 1:1 sein Time-Out nahm. Dem Heimteam gelang trotzdem keine Steigerung. Kurz nach Spielhälfte geriet es 1:2 in Rückstand. Und spätestens nach dem dritten Gegentreffer (48.) ahnten die 241 Zuschauer im Eselriet, dass die Partie entschieden war. Mit

Blick auf das zweite Spiel forderte Trainer Wieser eine deutliche Steigerung. «Wir müssen unser Tempo machen. Nur mit dem Gegner mitfahren zu wollen reicht nicht.» (hmi)

 

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