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Wetzikons Wiedersehen mit Ex-Trainer Ritsch

Für den EHC Wetzikon gilt es ab heute Samstag wieder ernst. Gegner in den Playoff-Halbfinals ist ausgerechnet der EC Wil – mit Ex-Trainer Andy Ritsch.

Gianni Brandi kann sich über ein weiteres Tor über die PIkes freuen. (Foto: Robert Pfiffner), Rückkehr nach Wetzikon: Andy Ritsch coacht mittlerweile den EC Wil. (Archivfoto: Christian Merz)

Wetzikons Wiedersehen mit Ex-Trainer Ritsch

Bereits seit über zwei Monaten eilt Erstligist EHC Wetzikon mittlerweile von Erfolg zu Erfolg. So stellten in den Playoff-Viertelfinals auch die Pikes Oberthurgau keine ernsthafte Hürde dar.

Und jetzt treffen die Oberländer ab Samstag als nächsten Gegner etwas überraschend auf den EC Wil, der in den bisherigen drei Vergleichen in der Saison stets klar bezwungen wurde. Auf dem Papier also eine deutliche Angelegenheit.

Wils dramatische Wende

Nur: Der Qualifikationssechste lieferte sich bis am Donnerstag ein packendes Playoff-Duell mit dem EHC Frauenfeld. Wil führte mit 2:0 Siegen, ehe die Thurgauer wieder ausglichen und auch in der entscheidenden «Belle» lange auf Kurs waren. 4:2 lag der Ostschweizer Meister der letzten Saison bis zur 50. Minute in Front, ehe es noch zur dramatischen Wende kam und Wil 6:4 obenaus schwang.

«Ich hatte immer ein gutes Gefühl», sagte Wils Coach Andy Ritsch nach dem erfolgreichen Halbfinal-Einzug. «Nicht zuletzt auch weil Frauenfeld im letzten Drittel nicht mehr viel fürs Spiel tat.»

Gerade für ihn als ehemaligen Wetziker Trainer stehen besondere Spiele an. Genau 13 Monate ist es her, seit er wegen «nicht zufriedenstellenden Leistungen» und «Unruhen rund um das Team» beim EHCW freigestellt wurde.

Die «vergessenen Spiele»

Zu seinem früheren Arbeitgeber gibt sich der 56-Jährige dann auch äusserst einsilbig. Und auf die bisherigen Aufeinandertreffen will er gar nicht eingehen. Vergessen habe er diese Spiele, lässt Ritsch nur verlauten. Eines ist für ihn aber klar: «Es braucht viel Energie und Disziplin um Paroli bieten zu können.»

Wieviel Energie die Wiler nach einer kräfteraubenden Serie noch gegen die ausgeruhten Wetzikon haben, wird sich schnell weisen. «Die Pause muss kein Vorteil sein», findet Ritsch.

 

Marzan verlängert Vertrag

Beim EHCW gibt derweil die nächste Vertragsverlängerung zu vermelden. Mit Captain Nicolas Marzan bleibt nämlich ein weiterer Leistungsträger dem Team erhalten. Der 25-jährige Verteidiger steigt damit in seine bereis fünfte Saison beim Erstligisten.

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