Nutzlose Siege zum Abschluss
Die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni und der Gockhauserin Esther Neuenschwander haben die letzten beiden, für den Turnierverlauf nicht mehr relevanten Vorrundenspiele des Olympia-Turniers gewonnen. Sie siegten 6:4 gegen Dänemark und danach 8:4 gegen den Halbfinalisten Japan.
Marlene Albrecht, Manuela Siegrist, Esther Neuenschwander und Silvana Tirinzoni vom CC Aarau beenden die Round Robin und damit auch das Turnier mit der annehmbaren Bilanz von 4:5 Siegen auf dem letztlich enttäuschenden 7. Platz. Sie haben gleich viele Spiele gewonnen wie die fünftplatzierten Chinesinnen, rangieren aber aufgrund der direkten Vergleiche hinter China und auch noch hinter Kanada.
Die letzten zwei Siege sind indessen nicht zu stark zu gewichten, da die psychologischen Voraussetzungen vor den Spielen nicht so waren wie vor Partien, in denen es ums Weiterkommen beziehungsweise um Medaillen gegangen wäre.
Südkorea fast makellos, Kanada out
Am Freitagmittag Schweizer Zeit kommt es zu den Halbfinals Südkorea gegen Japan und Schweden gegen Europameister Grossbritannien. Die verblüffenden Südkoreanerinnen gewannen acht von neun Spielen der Round Robin.
Demgegenüber sind die als hohe Favoritinnen gestarteten Weltmeisterinnen aus Kanada um Skip Rachel Homan die bitter Enttäuschten. Sie verpassen als erstes kanadisches Team, die Männer eingerechnet, eine Olympia-Medaille. Und sie sind das erste kanadische Frauenteam seit 1999, das an Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften vor den Halbfinals ausscheidet. (sda/zo)
